FC Dießfurt
Mehr als 40 Jahre Zusammenhalt

Der neue Vorstand um (sitzend von links) Siegbert Brüderer, Alexander Arnold, Norbert Flessa, Tobias Hösl, Alexander Minnich, (stehend von links) Harald Schmid, Henry Schraml, Florian Eckert, Dominik Brüderer, Andreas Stilp, Jürgen Gilch, Hans Arnold, Anton Brüderer, Markus Brüderer, Hermann Römisch und Rudi Fischer. Zweiter Bürgermeister Max Schwärzer leitete die Neuwahlen. Bild: fs
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Pressath
03.02.2016
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Beim FC Dießfurt verliefen die Neuwahlen des Vorstands reibungslos. Ein Rückblick auf das Vereinsjahr stimmte die Mitglieder zufrieden. Stolz ist der Verein aber besonders auf die vergangenen vier Jahrzehnte.

Dießfurt. Zweiter Vorsitzender Tobias Hösl zitierte den Zeitungsbericht "Die Rot-Weißen schreiben Sportgeschichte - 40 Jahre in der Kreisliga": Seit vier Jahrzehnten sei somit der FC Dießfurt eine feste Größe im Fußballkreis Weiden; der Verein aus dem 300-Seelen-Dorf ist damit am längsten in dieser Liga vertreten und für den 1949 gegründeten Dorfverein eine beachtenswerte Leistung. Unterbrochen wurde diese Serie nur vom Abstieg 1981, den zwei Bezirksligajahren 1987/88 und 1988/89 und vier Jahren B-Klasse (Saison 1994/95 bis 1997/98). Unterm Strich stehen mit dem erfolgreichen Abschluss der Saison 2014/15 insgesamt 40 Jahre Zugehörigkeit zum Fußballoberhaus des Kreises Weiden. Darauf könne man nur stolz sein.

Erfreuliche Entwicklung


Hösl stellte fest, dass die Basis für diese 40 Jahre stets der Zusammenhalt des Vereins und einer Mannschaft, die sich über lange Zeit fast ausschließlich aus Eigengewächsen rekrutierte, gewesen sei. Fußballtalente aus dem eigenen Nachwuchs hätten über Jahre hinweg den Erhalt dieser Liga gesichert.

Aus dem Bericht sei auch zu erkennen, dass man als Verein nur überleben und erfolgreich sein könne, wenn die Jugendarbeit nicht vernachlässigt werde. Der demografische Wandel habe vor Jahren auch den FC erreicht. Umso positiver sei die Arbeit der Jugendfördergemeinschaft zu bewerten, die mit dem Beitritt des SV Grafenwöhr noch stärker wurde. "Über diese Entwicklung müsse und könne man nur froh sein." Auf diese Entwicklung bemühe sich der FC ständig um junge Mitglieder und Fußballer, die auch ein Ehrenamt übernehmen und somit dem Verein die Zukunft sichern.

Neben einer Vielzahl von kleineren Punkten zählte er die angefallenen Arbeiten auf: Nach der Beach-Party musste die Rasenfläche im Sportheimgarten neu angelegt werden; am A-Platz wurde ein neues Fangnetz aufgehängt, zwei gebrauchte Ersatzspielerkabinen und die bereits vorhandenen auf dem B-Platz auf- und das Pumpenhäuschen fertiggestellt; am C-Platz mussten die Bäume ausgeschnitten werden, da sie ins Flutlicht ragten.

Vorausschauend erwähnte er am A-Platz den Einbau von Alutribünen in die bestehende Tribüne und die Erneuerung der Zuschauerbänke und der Garagentore; den Einbau des zweiten Tores verbunden mit Pflasterarbeiten für den Festraum am Sportheim. Eine größere Maßnahme sei auch die Sanierung des Schuppens für die Bewässerungsanlage; dafür habe man drei Baucontainer bekommen können, die anstelle der Überdachung aufgestellt werden.

Sehr gut angekommen sei laut Hösl die Black-and-White-Party im Januar. Die mittlerweile wichtigste Attraktion sei jedoch die Beach Party: Sie habe sich in der Region etabliert und bedeute ein wirtschaftliches Standbein des Vereins. Schlachtschüssel-, Wild- und Kirchweihessen standen ebenfalls wieder auf dem Programm. Sehr erfreulich sei die Resonanz beim Oktoberfest und bei der Adventsfeier gewesen. Hösl unterstrich, dass dies alles nur durch die vielen freiwilligen Helfer des Sportheimteams zu bewältigen sei.

"Ohne seine ehrenamtlichen Helfer und treuen Mitglieder könnte der Verein in der heutigen Zeit nicht mehr überleben", erklärte Hösl. Daher sei die FC-Führung ganz besonders stolz auf die Helfer. Dankesworte hatte er auch für die Feuerwehr und Musikkapelle. Kassier Siegbert Brüderer informierte über Einnahmen und Ausgaben und wies eine solide Finanzlage des Sportvereins vor. Der Mitgliederstand habe sich durch die vielen Austritte auf 412 dezimiert.

"Höchste Anerkennung"


Zweiter Bürgermeister Max Schwärzer zeigte sich erfreut über die vielfältigen Aktivitäten des FC und wünschte den Gewählten viel Glück bei ihren anstehenden Entscheidungen. "Vor allem verdienen die ehrenamtlichen Leistungen der verantwortlichen Mitglieder höchste Anerkennung."

Einen besonderen Gruß richtete Vorsitzender Norbert Flessa an Ehrenvorsitzenden Gerd Seuberth, die Ehrenmitglieder Dagmar Flessa, Josef Holzer, Johann Römisch, Josef Römisch, Rudolf Walberer, Hans Schäffler sowie Max Schwärzer und die Stadträte Susanne Reithmayer, Birgit Baller und Martin Schmid. Eine Gedenkminute galt den verstorbenen Mitgliedern Franz Frey, Max Braun und Hennes Walberer.
Ohne seine ehrenamtlichen Helfer und treuen Mitglieder könnte der Verein in der heutigen Zeit nicht mehr überleben.Zweiter FC-Vorsitzender Tobias Hösl


Ergebnisse der NeuwahlenDie Neuwahlen unter Leitung von zweitem Bürgermeister Max Schwärzer ergaben folgendes Ergebnis: Vorsitzender Norbert Flessa, zweiter Vorsitzender Tobias Hösl, dritter Vorsitzender Alexander Arnold, Hauptkassier Siegbert Brüderer, Schriftführer Alexander Minnich, Jugendleiter Reinhart Wiesent (neu), Abteilungsleiter Fußball Henry Schraml, Abteilungsleiterin Turnen Cornelia Holzer, Beiräte Anton Brüderer (zuständig für Immobilien Sportheim), Hermann Römisch (für Maschinen, Mobiliar), Beisitzer Florian Eckert (Ehrenamtsbeauftragter), Markus Brüderer (Mitgliederbestand), Jürgen Gilch (Wartung Sportplätze und Umfeld), Andreas Stilp (Vertreter Vereinskartell), Harald Schmid (Werbung), Rudi Fischer (Pressearbeit), Dominik Brüderer (Jugendbeauftragter - neu), Hans Arnold (Seniorenbeauftragter), Kassenprüfer Gottfried Häupl und Henry Schraml.

Weitere Mitarbeiter sind Alfred Schwindl und Djaltsisson Tchakrom (Platzkassiere), Brüderer Anton mit Hans Reichl, Georg Eckert, Rainer Holzer und Anton Biersack (Fahnensektion), Rainer Eichenmüller, Hans Reichl und Georg Eckert (Platzverkauf), Franz Witt, Henry Schraml (Betreuer 1. Mannschaft), Helmut Gilch jun. (Betreuer 2. Mannschaft), Arnold Alexander und Markus Brüderer (Alte Herren), Markus Tusek (JFG Trainer A-Jugend), Reinhart Wiesent (JFG Betreuer A-Jugend), Hans Mößbauer (JFG Trainer B-Jugend), Robert Arnold (JFG Trainer C-Jugend), Alexander Arnold (JFG Betreuer C-Jugend), Dominik Reichl (JFG Trainer D-Jugend III), Sascha Tröger (JFG Betreuer D-Jugend III), Thorsten Gmyrek und Wolfgang Hofmann (Trainer E-Jugend), Doris Schreml und Yvonne Gmyrek (Betreuer E-Jugend), Cornelia Holzer (Frauenturnen), Birgit Fahrnbauer (Stepp-Aerobic). (fs)
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