Feierliche Aufnahme in den Kreis der Messdiener
Neue „Ministranten-Elf“

Um elf Messdiener wächst die Schar der Ministranten: Sarah Neubert, Jonas Dümmelbeck, Fanny Graser, Hanna Heidenblut, Marc Uschold (erste Reihe, von links). In der zweiten Reihe, von links: Wolfgang Kneidl, Josefa Graser, Ricarda Kneidl, Emily Esaac, Moritz Wiesend sowie Lukas Glaser. Das nötige "Handwerkszeug" für ihren Dienst brachten ihnen die Gruppenleiterinnen Magdalena Waldmann, Marie-Sophie Kellner (hintere Reihe, Dritte und Vierte von links) und Lea Koller (hintere Reihe, Dritte von rechts) bei. Bi
Vermischtes
Pressath
25.10.2016
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Für die gesamte Pfarrgemeinde ist es ein freudiges Ereignis: Um sechs Mädchen und fünf Buben wächst die Zahl der Messdiener in der Pfarrei St. Georg. Am Samstag erlebten die "Anwärter" den ersten Moment im Leben eines Ministranten.

(mng) In zahlreichen Gruppenstunden und liturgischen Proben hatten sich die Neuen auf ihre Aufgabe vorbereitet und gründlich dafür geübt. Im Beisein vieler Eltern, Familienangehöriger und Freunde war den Mädchen und Buben die Anspannung anzumerken, als sie sich von den "großen" Ministranten Martin Reis und Stefan Gmehling namentlich aufgerufen vor dem Altar aufstellten.

Ministrantenplakette


Mit den Worten: "Manche rümpfen die Nase, sobald sie das Wort 'dienen' hören. Es gilt die Meinung, wer etwas auf sich hält, hat es nicht nötig zu dienen. Diener bei der Eucharistiefeier zu sein heißt, dass ihr mit eurem Dienst eine Haltung darstellt, die jeder Christ im Herzen haben sollte", hob Pastoralreferent Albert Neiser die Bedeutung des Ministrantendienstes hervor.

Marie-Sophie Kellner und Magdalena Waldmann erläuterten die Symbolik und deren jeweilige Bedeutung: So erinnert das Kreuz uns an Jesu Leiden und Sterben. Kerzen stehen für Licht, gleichbedeutend mit Christi Wort "Ich bin das Licht", die Heilige Schrift ist Gottes Wort, auf das wir hören und danach handeln sollen. Weihwasser gibt dem Gottesdienst einen festlichen Charakter und Brot und Wein sind Zeichen des Lebens und unserer Mühe und Weihwasser erinnert an unsere Taufe.

Die elf jungen Christen legten mit dem gemeinsamen Gebet, gern Ministrant zu werden, vor der versammelten Gemeinde und vor Pfarrer Edmund Prechtl das Versprechen ab, künftig mit Freude bei den Gottesdiensten am Altar zu dienen.

Danach erhielten Sarah Neubert, Jonas Dümmelbeck, Fanny Graser, Hanna Heidenblut, Marc Uschold, Wolfgang Kneidl, Josefa Graser, Ricarda Kneidl, Emily Esaac, Moritz Wiesend und Lukas Glaser aus der Hand des Pfarrers ihre Ministrantenplakette. Er forderte sie auf: "Tragt diese Plakette beim Gottesdienst als Zeichen dafür, dass ihr zu Jesus gehört und zu seiner Gemeinde." Prechtl gab der Hoffnung Ausdruck, die Mädchen und Buben möchten sich recht lange die Freude und den Eifer für diesen besonderen Dienst bewahren.

Urkunde für Gmehling


Zum Schluss des Gottesdienstes informierte der Geistliche noch darüber, dass die Ministranten neu gewählt haben. Erster Oberministrant ist weiterhin Martin Reis, die beiden neuen zweiten Oberministranten sind Matthias Majer und Philipp Pöllmann.

Zugleich dankte Prechtl dem vormaligen ersten Oberministranten Stefan Gmehling, der dieses Amt künftig nicht mehr ausübt. Ihm überreichte er als Dank für seine sechsjährige Tätigkeit eine Urkunde.

Diener bei der Eucharistiefeier zu sein heißt, dass ihr mit eurem Dienst eine Haltung darstellt, die jeder Christ im Herzen haben sollte.Pastoralreferent Albert Neiser
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