Feuerwehr Pressath
Faschingsball macht traurig

Feuerwehrvorsitzender Rudolf Deglmann Bild: is
Vermischtes
Pressath
07.03.2016
57
0

Die Pressather Wehr zog eine gute Bilanz für 2015. Nur der Faschingsball macht Sorgen und die passiven Mitglieder sind für den Geschmack des Vorsitzenden manchmal zu passiv.

Die Hauptversammlung der Feuerwehr bot neben den Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen (Bericht folgt) auch einen Jahresrückblick. Vorsitzender Rudolf Deglmann freute sich über ein volles Haus. Nach einer Gedenkminute für Hermann Dippl, Johann Daubenmerkl, Erwin Gebhard, Werner Matz, Edmund Bauer, Josef Merkl und Thomas Götz berichtete Deglmann von 300 Mitglieder, darunter zahlreiche Jugendliche.

Kritisch setzte sich Deglmann mit dem Faschingsball auseinander. Der einstige "Höhepunkt der Ballsaison" zog kaum Besucher an. "Wir brauchen ein neues Konzept." Im kommenden Jahr werde es keinen Feuerwehrball geben. Außerdem wies er darauf hin, dass die "Feuerwehr nicht nur aus dem aktiven Dienst" besteht. Auch die passiven Mitglieder dürfen an Festen teilnehmen. "Wir sind eine Einheit und sollten dies auch durch Zusammenhalt beweisen."

Deglmann erinnerte an Festbesuche und kirchliche Feiern. Eine Nachtwanderung des Verwaltungsrats, der Gruppenführer und der Gerätewarte führte nach Zintlhammer. Ein Ehrenabend galt langjährigen Mitgliedern. Dazu kam eine Besichtigung des Übungsplatzes mit Einkehr in Kirchenthumbach. Höhepunkt sei das Gartenfest mit Fahrzeugweihe gewesen. Außerdem war der Infotag ein voller Erfolg.

Kurz ging er auf das Programm für 2016 ein. Am 19. März steht ein Kameradschaftsabend an, zu dem auch die Partner eingeladen sind. Außerdem ist für den 23. April ein Ehrenabend geplant und am 16. Oktober wird zum 145. Jubiläum ein "Tag der offenen Tür" organisiert. Zum Schluss bedankte der Vorsitzende dem Verwaltungsrat, den Helfern bei den Veranstaltungen, den Betrieben für die Unterstützung, den Hausmeistern im Gerätehaus, dem Spielmannszug und der Stadt.

Kassenverwalter Mathias Keilwerth sprach von einem "Jahr, das zufrieden verlaufen" ist. Kassenprüfer Andreas Anger bescheinigte dem Kassier vorbildliche Arbeit. Spielmannszugführer Hans Graser freute sich, dass 28 Mitglieder im "Spielbetrieb" sind. Außerdem befinden sich je 12 Jugendliche in Ausbildung und Früherziehung. Mit neun Ständchen wurden Geburtstagskinder gratuliert, an drei Kirchen- und zwei Festzügen teilgenommen. Außerdem fand ein Zeltlager und eine Weihnachtsfeier statt. Stadtpfarrer Edmund Prechtl und Bürgermeister Werner Walberer dankten den Wehrmännern für ihre Leistungen. "Immer wenn es notwendig ist, stehen die Feuerwehren parat und helfen." Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer bezeichnete die Pressather Wehr als Stütze auf die immer Verlass ist.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.