Geschäfte und Fieranten präsentieren auf Pressather "Marktmeile" umfangreiches Angebot - ...
Bunte Buden und dezente Düfte

Vermischtes
Pressath
17.10.2015
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"Es kommt der Herbst mit reicher Gabe, er teilt sie fröhlich aus..." Die aufmunternden Verse des Dichters August Heinrich Hoffmann von Fallersleben könnten am Sonntag auch an den Eingängen zur "Marktmeile" in der Bahnhofstraße stehen. Wie jedes Jahr am "Allerweltskirwa"-Tag bieten Geschäfte und Marktstände zum Michaelimarkt Nützliches und Nahrhaftes, Gesundes und Schönes in üppiger Vielfalt nicht nur für Wohnung und Vorratskammer feil. Tausende besuchen alljährlich den beliebten Kirchweihmarkt, und auch diesmal ist es der Ehrgeiz der Geschäftsinhaber und der über 20 Fieranten, die Wünsche eines jeden "Flaneurs" bestens zu erfüllen.

Bereits ab 8 Uhr bauen die ersten "Tandler" in der zur Fußgängerzone verwandelten Bahnhofstraße ihre Stände auf, um für den Besucherzustrom nach der Sonntagsmesse gerüstet zu sein. Nicht Benzinkutschen und Auspuffgase, sondern bunte Buden und dezente Düfte bestimmen für einen Tag die Atmosphäre in der Hauptverkehrsader der Haidenaabstadt.

"Apfel, Nuss und Mandelkern" sowie exotische Tee-Spezialitäten, Gemüse und süße "Nervennahrung", garantiert "frostsichere" Schals, Socken und Pullover, Modeschmuck, aber auch Kerzen, Badezusätze und Naturheilmittel gegen "Husten, Schnupfen, Heiserkeit": Was die von manchem gefürchtete "graue Jahreszeit" ein wenig schöner, heller und gemütlicher gestaltet, gibt es in Hülle und Fülle.

Da lohnt es, sich mit Verwandten und Freunden zu einem Streifzug zu verabreden, denn auch beim Michaelimarkt gilt: Geteilte Freude ist doppelte Freude. Und weil in zwei Wochen Allerheiligen im Kalender steht, bietet es sich an, schon nach einem Grabgesteck Ausschau zu halten.

Nicht fehlen soll auch der traditionelle Trödelmarkt auf dem Rewe-Parkplatz. Um auch die jungen Pressather auf den Geschmack des "Tandelns" zu bringen, lädt die Stadt zudem erstmals zum Kinderflohmarkt im Bändel ein. Von 13 bis 17 Uhr bieten Mädchen und Buben bis 15 Jahre Spielsachen, Bücher und andere "Kleinode" aus dem Kinderzimmer zum Kauf an. Ebenfalls "von eins bis fünf" öffnen die Geschäfte in der Stadt und den Gewerbegebieten zum Einkaufsbummel mit der ganzen Familie.

Die guten "Ladengeister" nehmen sich gern Zeit, ihre Kunden in Ruhe fachkundig zu beraten, und halten viele Marktsonntags-Sonderangebote und Überraschungen zum Kirchweihtag bereit. Und damit niemand vom Fleisch fällt, bleibt in vielen Gaststätten schon ab der Frühschoppenzeit die Küche nicht mehr kalt.
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