Gespräch mit Steven Eugene Stevens, der aus den USA nach Pressath kam
Offenheit und Zoiglbier

Steven Eugene Stevens. Bild: mng
Vermischtes
Pressath
24.02.2016
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Das Militär holte Steven Eugene Stevens nach Deutschland, die Liebe ließ ihn hierbleiben. Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt der amerikanische Pressather, weshalb er zumindest kulinarisch in Deutschland nichts vermisst.

Steven Eugene Stevens, 58 Jahre, verheiratet, zwei Kinder (26 und 22 Jahre), aus Evansville, Indiana (USA).

Warum sind Sie aus Ihrem Herkunftsland weggezogen ?

Steven E. Stevens: Während meines Militärdienstes bei der US-Armee bin ich nach Deutschland versetzt worden und habe hier die große Liebe gefunden.

Wann und warum sind Sie in Pressath gelandet?

Stevens: Nach 20 Jahren bei der US-Armee bin ich am 28. August 1996 nach Pressath gezogen. Frau und Kinder waren schon ein Jahr zuvor hierher zurückgekehrt.

Was ist typisch für die Region und was schätzen Sie hier?

Stevens: Die Offenheit und Aufnahmefreudigkeit der Menschen, etwa bei der DJK, Freundschaft, gescheites Bier, Zoigl, Zoiglbrotzeit, Knödel und Braten, kleine Feste und die Gemütlichkeit, Geselligkeit.

Was vermissen Sie am meisten?

Stevens: Die große Familie in Indiana und Kentucky und jetzt auch Tochter mit Familie in New Jersey. Angeln und Jagen, kann man in den USA ohne große Einschränkungen oder Kosten durchführen.

Auf was aus Ihrem Heimatland können sie nicht verzichten?

Stevens: Das Problem haben wir zum Glück nicht, da wir in der Commissary im Lager Grafenwöhr Steaks, Roast oder Turkey sowie mexikanisches Essen bekommen.

Welche Tipps haben Sie für Menschen, die sich integrieren wollen?

Stevens: Offen aber respektvoll auf die Mitmenschen zugehen, bei der Sprache keine Angst vor Fehlern haben, Normen und Regeln respektieren, versuchen, sich in Vereinen oder anderem zu engagieren (wenn die Leute merken, dass man sich engagieren oder helfen will, akzeptieren sie einen schneller).
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