Gräberbesuch bei Temperaturen um neun Grad
„Im Tod zerbricht die Endlichkeit des Lebens“

War es anfangs noch neblig-grau, so setzte sich die Sonne am Nachmittag endlich durch und eine große Zahl von Friedhofsbesuchern versammelte sich an den Gräbern der Verstorbenen. Ein langer Zug bewegte sich nach der Andacht von der Stadtpfarrkirche zum Friedhof.
Vermischtes
Pressath
03.11.2016
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(mng) Zuerst schien es so, als wolle sich die Sonne gar nicht blicken lassen: Doch dann durften sich die Gläubigen beim Gräberbesuch an Allerheiligen noch über laue bei Temperaturen um neun Grad freuen.

Im Mittelpunkt der Andacht stand Andreas Gabaliers Lied "Amoi seg' ma uns wieder", zugleich als Andenken an die 46 Verstorbenen seit dem letzten Allerheiligenfest. Die Lektoren Renate Kneidl, Reiner Müller, Richard Wolf und Alfred Pravida erinnerten in einer Meditation an die Verstorbenen. Im Anschluss segnete Pfarrer Edmund Prechtl die Gräber. Die Pressather Musikanten unter der Leitung von Martin Wolf gestalteten die Feier am Friedhof musikalisch.

Auswärtige verbanden den Feiertag mit einem Besuch in der früheren Heimat. In Erinnerung an die Toten kam es zu positiver Unterhaltung unter den Lebenden.
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