Helferkreis öffnet zum ersten Mal
Ansturm in der Kleiderkammer

Großer Andrang und nur Schnäppchen: Der erste Öffnungstag der Kleiderkammer des Helferkreises Asyl war erfolgreich. Dass aber nur Asylbewerber und Flüchtlinge aus Pressath und Trabitz kommen ist nicht der Sinn der Einrichtung. Auch Deutsche sind willkommen. Bild: hfz
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Pressath
25.02.2016
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Der Andrang bei der Premiere war groß. Zum ersten Öffnungstag der Kleiderkammer des Helferkreises Asyl kamen am Mittwoch rund 30 Kunden in den alten Bahnhof. Dennoch ist Initiatorin Gudrun Raab nicht völlig zufrieden: Es waren nämlich nur Asylbewerber und Flüchtlinge gekommen.

Im Vorfeld hatten Raab und ihre Helfer betont, dass sich das Angebot an alle richtet, die für Kleidung nicht übermäßig viel Geld ausgeben wollen oder können. "Ich hoffe, dass die Pressather Scheu und Berührungsängste ablegen und unser Angebot besser wahrnehmen." Es würde sich lohnen, macht Raab Werbung: "Wir haben keine Lumpensammlung". Die Helfer kontrollieren die Spenden und kümmern sich darum, dass nur zeitgemäße, nicht verschlissene Kleidung in die Regale kommt. Von den Kunden am Mittwoch seien viele fündig geworden, sagt Raab.

"Kunde" ist das richtige Wort, denn die Kleidung gibt es nicht geschenkt, aber zu sehr niedrigen Preisen. "Für eine Jacke oder zwei Shirts nehmen wir jeweils einen Euro", sagt Raab. Das Geld komme den Projekten des Helferkreises zugute. Wer in der Kleiderkammer einkauft, tut also auch etwas Gutes für andere. Die nächste Gelegenheit gibt es am Mittwoch, 2. März, von 16 bis 17.30 Uhr
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