Holunderfest im Seniorenheim
Hoch auf den Holler

Die Vier von der Fritteuse (von links): Koch Alexander Gruber, zweiter Bürgermeister Max Schwärzer, Petra Schultes und Carola Beaudet. Bild: is
Vermischtes
Pressath
20.06.2016
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Der Holunderstrauch galt im Mittelalter als "Baum des Lebens". Im Seniorenheim St. Josef ist die große Bedeutung bis heute nicht vergessen. In jedem Jahr feiern Heimbewohner und Gäste ein Fest zu Ehren des Hollers.

Heimleiterin Christine Tschauner freute sich, dass auch Seniorenbeauftragter Albert Butscher und Altbürgermeister Anton Gareis mitfeierten. Dank galt Familie Baier, die mit Cäcilia Sänze die Holunderblüten geerntet und auch für den Tischschmuck in der Cafeteria gesorgt hatte. Das Wetter verhinderte, dass das Küchenpersonal um Chefkoch Alexander Gruber die Hollerküchel im Garten des Heimes frittierte.

Das tat der guten Stimmung und der freudigen Erwartung der Heimbewohner keinen Abbruch. "Da gibt es wieder so gute Hollerkücheln", freute sich eine Heimbewohnerin und wartete geduldig auf die Spezialitäten. Neben den Hollerkücheln waren auch frische Apfelkücheln begehrt. Zur guten Laune trug der Chor des Altenheimes unter der Leitung von Günther Hösl bei. Die Heimbewohner stimmten gerne ein.

Astrid Brühler ging auf die Geschichte des Holunders ein, der auch als Holler, Ellhorn, Dolder, Schwarzholder oder Hunnel bekannt ist. Cäcilia Sänze las eine Geschichte mit dem Titel "Zauber im Holunderstrauch oder ein Besuch bei Frau Holle", in es um die Heilkraft von Rinde, Beeren, Blüten und Blätter des Holunders ging. Vera Asberger erzählte vom "Zauber des Holunderbusches" und Christine Scharf las aus einem Gedichtband von Alberta von Puttkamer vom "Holunderduft, der in der Dorfgasse liegt".
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