Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Pressath

Vorsitzender Norbert Ferstl (rechts) ehrte bei der Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Bernd Weltz für 25 Jahre Mitgliedschaft. Bild: is
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Pressath
03.02.2016
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Der Fischereiverein ist mit dem Jahr 2015 zufrieden. In der Jahreshauptversammlung blickte Vorsitzender Norbert Ferstl zurück. Unter anderem berichtete er von zwei Tonnen "frischen Fisches" im Vereinsgewässer.

Vor knapp 40 Mitgliedern zog der Vorsitzende des Fischereivereins, Norbert Ferstl, in seinem Rechenschaftsbericht eine positive Bilanz fürs Jahr 2015. Er ging auf die im vergangenen Jahr neu gepachtete Kiesgrube "Hütten-Grub" ein. Aufgrund eines Vorstandsbeschlusses können ab 1. November 2016 dort Raubfische gefangen werden.

Gewinn beim Fischerfest


In der städtischen Kiesgrube in Pressath ist vom 1. Mai bis zum notwendigen Hechtbesatz der Fang von Raubfischen frei, für die Kiesgrube "Viertagwerk" gilt die Öffnung auf Raubfische ab dem 1. September. In den Pachtgewässern der Haidenaab bleibt der Raubfischfang ganzjährig frei. Allerdings muss die Schonzeit von 15. Februar bis 1. Mai eingehalten werden. Alle Vereinsgewässer sind aber bei Festen des Vereins und von Beginn bis Ende jeder Mitgliederversammlung gesperrt.

Als äußerst positiv bezeichnete Ferstl die Entwicklung in der Kiesgrube in Pressath. Der Algenbefall sei erheblich zurückgegangen, was er auf die Pflanzmaßnahmen durch Seerosen und Schilfrohr zurückführte. "Die Arbeit des Runden Tisches hat sich bestens bewährt", freute er sich. Die Bademöglichkeit am Kiesi-Beach wurde wieder verstärkt angenommen.

Kurz ging Ferstl auch auf den Ablauf des Fischerfestes ein. Dank der tatkräftigen Mithilfe vieler freiwilliger Helfer wurde wieder ein Gewinn erzielt. "Dieser wurde für die Besatzmaßnahmen in den Gewässern verwendet", gab Ferstl bekannt. Einen besonderen Dank richtete er an Manfred Meier, der für die Organisation des Festes verantwortlich war. Kassenverwalter Martin Lutra berichtete von geordneten Verhältnissen. Seine Ausführungen bestätigten die Kassenprüfer Anton Murr und Anton Gareis.

Gewässerwart Peter Ferstl jun. stellte vor allem den Fischbesatz im Jahr 2015 in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Dabei wies er darauf hin, dass insgesamt 3043 Stück Fisch mit einem Gesamtgewicht von über zwei Tonnen in die Pachtgewässer verbracht wurden. Es handelte sich dabei um Brachsen, Karpfen, Hechte, Zander, Aale, Schleien und Forellen. Den Wert der gesetzten Fische bezifferte Ferstl auf fast 7500 Euro.

Jugendwart Fabian Waldmann nannte das Jugendzeltlager an der Kiesgrube "Viertagewerk" bei Troschelhammer ein absolutes "Highlight" im Vereinsjahr. Erstmals gewann dabei mit Sarah Sena Mohr ein Mädchen den Titel des Jugendkönigs. Einen herzlichen Dank sprach Waldmann allen Helfern für den Auf- und Abbau der Zelte sowie für die Betreuung aus. Abschließend wies er auf das "Schnupperangeln" hin, das im Ferienprogramm der Stadt angeboten worden war.

Keine Veränderungen


Unter der Leitung von Altbürgermeister Anton Gareis stand die Neuwahl des Vorstands auf dem Programm. Dabei gab es keinerlei Überraschungen: Norbert Ferstl bleibt Vorsitzender, sein Stellvertreter Manfred Meier wurde wiedergewählt. Die Kasse führt weiter Martin Lutra, den Stefan Grafberger vertritt. Wiedergewählt wurden auch Daniel Mohr als Schriftführer und Martin Hegebart als Stellvertreter. Gewässerwart bleibt Peter Ferstl, den künftig Max Pfleger vertritt. Auch bei den Jugendwarten Dominik Dörner und Fabian Waldmann gab es keine Veränderungen. Beisitzer sind Klaus Ficker, Max Schwärzer, Kurt Wierl und Werner Murr, Kassenprüfer sind Anton Murr und Anton Gareis .

Besonders erfreut zeigte sich der Vereinsboss über die Anwesenheit des Ehrenmitglieds Georg Murr. Die Versammlung gedachte auch den verstorbenen Mitgliedern.

EhrungenDen Abschluss der Versammlung bildete die Ehrung langjähriger Mitglieder. Bernd Weltz nahm aus den Händen von Norbert Ferstl die Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft in Empfang. Ferstl wies in seiner Laudatio darauf hin, dass Weltz mehrere Jahre als Vorsitzender den Verein umsichtig und gut geführt hat. An Heinrich Pausch, der aus gesundheitlichen Gründen bei der Versammlung nicht anwesend war, wird die Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft zu einem späteren Zeitpunkt überreicht. (is)
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