Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins Pressath

Auf der Tagesordnung stand die Ehrung langjähriger Mitglieder: (von links) Dominik Kormann, Horst Engelstädter, Anton Münsterer, Anton Stopfer, Hermann Grünberer und Bürgermeister Werner Walberer. Bild: is
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Pressath
11.01.2016
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Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins. Dabei war der frühere langjährige Vorstand des Vereins, Horst Engelstädter, im Fokus.

Seit genau 40 Jahren ist er im Chor tätig. Dafür erhielt er vom Fränkischen Sängerbund die Silberne Anstecknadel mit Urkunde. Auch vom Verein wurde er mit einer Urkunde geehrt. Ebenfalls seit 40 Jahren sind Anton Stopfer und Anton Münsterer im Chor, für 10-jährige Mitgliedschaft wurde Werner Meier ausgezeichnet.

Umzug ins Schwesternheim


Getoppt wurden die Jubilare von Isidor Foitzik, der schon seit 60 Jahren dem Männergesangverein angehört. Bis vor wenigen Jahren war er noch aktiver Sänger, wegen seines Umzugs nach Augsburg musste er das Singen im Pressather Chor beenden. Da er aus Altersgründen nicht bei der Jahreshauptversammlung dabei war, wird ihm die Auszeichnung später übergeben.

Der besondere Gruß von Vorsitzendem Hermann Grünberger galt Bürgermeister Werner Walberer und dem stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden Dominik Kormann. Nach einer Gedenkminute für die im Jahr 2015 verstorbenen Mitglieder erinnerte Grünberger an zwei Ausschusssitzungen und 28 Probeabende. Der Mitgliederstand sei leider auf 41 Personen zurückgegangen, von denen nur noch 13 aktiv sind. Die Teilnahme am Cäzilienfest der Pfarrei habe gezeigt, dass der Chor durchaus in der Lage ist, öffentlich aufzutreten. Die Fahrt nach Rimini im Juni und die Herbstfahrt im September sowie das Kirchweihessen rundeten das Programm ab.

Da der Chor aus Gründen des Brandschutzes nicht mehr im "Haus der Vereine" proben kann, war ein Umzug ins Schwesternheim an der Erbendorfer Straße notwendig. Grünberger sprach der Pfarrei und insbesondere Stadtpfarrer Edmund Prechtl seinen herzlichen Dank für die Unterstützung aus.

Chorleiter Heribert Ficker bedauerte zwar, dass der Chor altersbedingt "immer kleiner wird", aber die Proben durchaus gut besucht seien. "Wir können auch mit wenigen Leuten singen", unterstrich er. Optimistisch meinte er, dass auch die jetzige Durststrecke überwunden werden kann.

Volles Programm


Als Termin für die alljährliche Fahrt nach Rimini nannte er den 29. Mai bis 10 Juni. Außerdem ist von 15. bis 17 Juli eine Fahrt in den Harz, vom 29. September bis 3. Oktober wird der Gardasee besucht. In seinen Dank schloss er den Frauenchor ein, der bei vielen Veranstaltungen gesanglich unterstützt. Kassenverwalter Josef Reindl legte einen Bericht über Einnahmen und Ausgaben vor und dankte der Sparkasse für die Spende.

Walberer ging auf das Brandschutzkonzept für das Haus der Vereine ein. "Der Stadtrat ist bestrebt, eine schnelle Lösung zu schaffen", betonte er, warnte aber vor zu großen Hoffnungen, da auch auf behindertengerechte Ausstattung geachtet werden müsse. Die notwendigen Zuschussanträge seien gestellt, das Projekt im Zeitplan.

Für den Stadtverband bedankte sich Kormann für die gute Zusammenarbeit. Er lud zum Faschingsball des Stadtverbands am 29. Januar in der Stadthalle ein. Norbert Stock bedankte sich für die Mitglieder bei Vorsitzendem Grünberger für dessen Einsatz zum Wohl des Vereins mit einem flüssigen Geschenk.
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