Jahrstreffen des Kirchenchors St. Georg

"Vordringlichste Aufgabe ist es, den Chor weiterleben zu lassen", betonte Chorleiter Günther Hösl (links) beim Jahrestreffen. Aber es gestalte sich äußerst schwierig, junge Leute zu finden, die im Kirchenchor mitsingen wollen. Bild: mng
Vermischtes
Pressath
21.01.2016
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Beim Jahrestreffen des Kirchenchors Sankt Georg gab es viel Lob. Dennoch plagt die Gesangsgruppe ein Problem: Die Verjüngung des Chors bleibt eine vordringliche Aufgabe.

"Ihr seid stets pünktlich und zuverlässig. Auf euch kann man sich halt verlassen", lobte Chorleiter Günther Hösl die langjährigen Sänger des Kirchenchors anlässlich des Jahrestreffens im Gasthof Heining. Aktuell zählt der Chor 24 Mitglieder. Aber die Sänger werden nicht jünger und das macht die Sache nicht einfacher.

Nach Hösls Worten sei es für die teils sehr anspruchsvollen Lieder unerlässlich, regelmäßig zu proben. Die Chormitglieder sind aber mit Eifer beim Gesang. Man könne auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken.

Gutes Miteinander


Einer der Höhepunkte des letzten Jahres war die "Bairisch-Egerländische Weihnachtsmesse" von Dr. Adolf Eichenseer und Generalvikar Fritz Morgenschweis mit dem gemeinsame Schlusslied "Stille Nacht, heilige Nacht" mit Überchor sowie die musikalische Begleitung durch die Nachwuchsbläser der Musikschule Vierstädtedreieck am ersten Weihnachtsfeiertag.

Besonders erfreut war Hösl über das gute Miteinander. Dank gelte den weiteren Organisten in der Pfarrei, Siegfried Rupprecht und Susanne Kocbek. Besonders hob er die gedeihliche Zusammenarbeit mit Stadtpfarrer Edmund Prechtl hervor, der stets ein offenes Ohr für seine Anregungen und Vorschläge habe, wenn es um die musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes oder auch um die eine Kostenübernahme gehe.

Signale erkannt


"Die Signale zur Auflösung des Chors in Kirchenthumbach haben wir erkannt", so Hösl weiter. Es sei zwar in Pressath noch nicht ganz so dramatisch, dennoch müsse man schon jetzt verstärkt nach neuen Sängern suchen. Nachdem die Sänger im Chor, allesamt Amateure, altersmäßig im "oberen Bereich" angesiedelt seien, wende man sich insbesondere an jüngere Leute, um den Chor weiterleben zu lassen.

Hösl drückte die Hoffnung aus, dass sein Hilferuf gehört werde. Er freue sich daher über jede Interessensbekundung zur Mitarbeit im Kirchenchor.
Ihr seid stets pünktlich und zuverlässig. Auf euch kann man sich halt verlassen.Chorleiter Günther Hösl zu seinen Sängern beim Jahrestreffen
Die Signale zur Auflösung des Chors in Kirchenthumbach haben wir erkannt.Chorleiter Günther Hösl mit Blick auf dem Markt
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