Kaffeekränzchen der Pfarrei

Groß kamen die Kleinen vom Kinderkirchenchor heraus: Fünf bekannte Lieder sangen die Nachwuchssänger unter der Leitung von Conny Träger (Dritte von links) und Kerstin Farmbauer (Dritte von rechts). Und die Besucher waren aufgefordert, mitzusingen. Der Lohn ihres Auftritts war ein lang anhaltender Beifall. Bilder: mng (3)
Vermischtes
Pressath
20.01.2016
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Die Rolle war ihnen wie auf den Leib geschrieben: Pfarrer Prechtl und Maria Lober als Gourmets im Feinschmeckerlokal.

Kaffeekränzchen bedeutet nicht unbedingt, dass es nur Kaffee gibt, sondern auch vergnügliche Stunden im Pfarrsaal. Circa 220 Besucher erlebten das. Ein buntes Programm mit sieben verschiedenen Gruppen und Organisatoren sorgte für heitere Abwechslung.

Alljährlich wird mit dem Pfarrkaffeekränzchen die Faschingszeit eröffnet. Rund 220 Gäste kamen - und die Verantwortlichen mussten im Saal noch Stühle aufstellen. Für ein heiteres Unterhaltungsprogramm sorgte wieder der Pfarrgemeinderat Sankt Georg.

Los ging es mit den Kleinen des Kindergartens, die sich mit den Liedern "Und a Dampfmaschin' woll'n 's aa no hab'n" sowie "Der Gummibär" ins Zeug legten. Der Kinderkirchenchor unter Leitung von Conny Träger und Kerstin Farmbauer sang, begleitet von Sophia und Sandro Weber, vier Lieder: "Anton aus Tirol", "Her mit meine Henna", "Atemlos" und "Hey, Pippi Langstrumpf", als Zugabe noch das "Fliegerlied". Die Pfarrjugend bot eine Tanzeinlage. Anna Waldmann und Christina Marzi studierten mit ihrer Mädchengruppe namens "Die Naschkatzen" das Stück "Danzare" von Vito Lavita ein.

Die Melodie von "Da drob'n auf dem Bergerl" kennt jeder. Was aber der als Hexen verkleidete "Dreigesang" um Margot Neukam, Christine Reindl und Christine Reis textlich daraus formte, war etwas ganz anderes. Pfarrer Edmund Prechtl wurde ganz schön "auf die Schippe" genommen: Unter anderem, dass die Lichter am Christbaum vor der Kirche jährlich erstmals am Heiligen Abend brennen und ihm kaum jemand "das Wasser reichen" könne, wenn es ums Backen oder Nähen geht. Ein humoristischer "Seitenhieb" ging auch an Pfarrgemeinderatssprecherin Renate Kneidl und Pastoralreferent Albert Neiser.

Feinschmecker und Damen


Moderator Martin Graser kündigte als ersten Überraschungsgast Pfarrer Prechtl mit Maria Lober an. Ihr im Dialekt gesprochener Beitrag lautete "Zwei Gourmets". Sie berichteten von ihren kulinarischen Erlebnissen in einem Feinschmeckerlokal. Was sie dort in vier Stunden mit zwei Bedienungen auf sieben Tellern serviert bekamen, das hätte man allein in fünf Minuten aus einem Topf verspeist. Dass die Erwartungen der beiden Gäste sich beim Sieben-Gänge-Menü nicht erfüllten, zeigte schließlich der Spruch "Mir pfeiff'n, ihr Leit', des is g'wiss auf des ganze feine G'schiss. Morg'n schieb'n wir uns an Schweinsbrat'n und Knödeln nei und schenk'n uns dazu a guate Halbe ei."

Mit "Zwei Damen im Zug" hatte der Katholische Frauenbund die Lacher auf seiner Seite. Bei dem Sketch ohne Worte ging es um zwei Damen, von denen die elegantere Schminke und Puder im Gesicht auftrug, wofür die andere Mehl und Marmelade verwendete.

"In Eschenbach haben sie eine, in Hammerles haben sie eine und in Waldeck haben sie eine. Und jetzt neuerdings auch in Pressath." Mit diesem Satz kündigte Graser den Auftritt der neu gegründeten Garde des Pressather Faschingsvereins an, die zweiten Überraschungsgäste. Bei ihrem fetzigen Gardetanz bebte der Saal.

Fast alles aufgegessen


Das Kaffeekränzchen neigte sich nach rund vier Stunden dem Ende zu. Fazit: Die Besucher erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag. Kaffee und Kuchen kamen sehr gut an - zehn Stück Torte und ein paar Kücheln blieben übrig. Pfarrgemeinderatssprecherin Kneidl dankte Stadtpfarrer Prechtl für den Saal sowie dem Duo "Stock & Hut"(Heribert Ficker und Norbert Stock) für die Musik sowie den fleißigen Küchelbäckerinnen Agnes Schmidt und Maria Lober.
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