Katholischer Gottesdienst am Aschermittwoch in Pressath
Asche aufs Haupt

Asche, Zeichen des Zerfalls und der Vergänglichkeit. Mit den Worten "Bedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zu Staub zurückkehren wirst" weist uns die Kirche an Aschermittwoch, als Beginn der österlichen Vorbereitungszeit, auf die Endlichkeit hin. Stadtpfarrer Edmund Prechtl, unterstützt von Alfred Pravida (rechts), Richard Wolf und Pastoralreferent Albert Neiser, zeichnete den Gläubigen mit Asche ein Kreuz auf die Stirn. Bild: mng
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Pressath
12.02.2016
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Das närrische Treiben ist vorbei, die 40-tägige Bußzeit begannen die katholischen Christen in Pressath am Mittwoch mit dem Aschenkreuz.

Die Zahl 40 spielt im Christentum eine wichtige Rolle. Die Dauer leitet sich vom Bericht über eine vierzigtägige Gebets- und Fastenzeit her, die Jesus nach der Taufe im Jordan auf sich nahm. Moses weilte 40 Tage auf dem Berg Sinai, dabei aß und trank er nichts, Elias wanderte 40 Tage zum Berg Horeb, ohne etwas zu essen. 40 Jahre zog das Volk des alten Bundes durch die Wüste, um das verheißene Land zu erreichen.

Die Asche der verbrannten Palmkätzchen des Palmsonntags soll die Gläubigen an Vergänglichkeit erinnern, gleichzeitig Hoffnung auf ein besseres, neues Leben mit Gott machen. "Bedenke, o Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst", mahnten Edmund Prechtl, Pastoralreferent Albert Neiser und die Kommunionhelfer Richard Wolf und Alfred Pravida die Pfarrangehörigen, als sie ihnen das Aschenkreuz auf die Stirn malten.
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