Kathrin Karban-Völkl referiert beim Schlemmerfrühstück der Landfrauen
rühstücken und entrümpeln

Ortsbäuerin Christa Träger (rechts) bedankte sich bei Kathrin Karban-Völkl für ihren Vortrag. Bild: whw
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Pressath
12.11.2016
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(whw) Zu einem reichhaltigen Schlemmerfrühstück im Altendorfer Feuerwehrhaus begrüßte Ortsbäuerin Christa Träger Landfrauen aus den umliegenden Ortsverbänden. Zu Gast war Kathrin Karban-Völkl, die zum Thema "Das Leben entrümpeln" referierte.

Die Religionspädagogin aus Kemnath entrümpelt selbst seit drei Jahren ihr Leben. "Entrümpeln sollte man nicht nur vom Keller bis zum Dach, sondern auch Leib und Seele", erklärte Karban-Völkl. Mehr als 40 Landfrauen erhielten viele Tipps, wie man Ballast abwirft und so für Ordnung sorgt. Die beste Zeit um auszumisten sei das Frühjahr oder der Herbst, dazu sollte man Lust haben und sich Zeit nehmen, erklärte die Referentin.

Nur, was man braucht wird aufgehoben. Unwichtiges wird weggeworfen oder weggegeben. Es wäre gut, sich einen Müllsack zu kaufen und diesen danach gleich zu verschließen, damit Betroffene nicht in Versuchung kommen darin nachzusehen. Für Dinge, die man nicht mehr benötige, sich aber partout nicht trennen könne, empfahl die Pädagogin eine "Seufzerkiste" mit Deckel.

Entrümpeln sollte man aber nicht nur Gegenstände: "Wir machen uns oft unberechtigt Sorgen, die unsere Seele belasten", so Karban-Völkl. An einem Beispiel zeigte die dreifache Mutter, dass es sich bei etwa 80 Prozent unserer Sorgen um Kleinigkeiten handelt. Lediglich zwei Prozent seien begründet. An die Stelle von Sorgen und Kummer sollten Hoffnung und Vertrauen treten.

Am Abend solle man nicht über das Negative des Tages nachdenken, sondern dankbar für Positives sein. Sie schloss mit dem Gebet: "Gott kennt dein Gestern. Gib ihm dein Heute, er sorgt für dein Morgen." Ortbäuerin Christa Träger bedankte sich bei der Referentin mit einem Blumenstock, und bei den Landfrauen für einen schönen Vormittag mit Schlemmerfrühstück.
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