Mehr Licht für „schwarzes Loch“
Licht im Dunkel: Grafenwöhrer Straße bekommt Solarlaternen

Vermischtes
Pressath
18.01.2016
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Schwarze Löcher gehören ins Weltall, nicht in die Grafenwöhrer Straße: Dieser Meinung ist auch der Bauausschuss des Stadtrats. Einstimmig befürwortete er, in dem unbeleuchteten Straßenstück solarbetriebene Leuchten aufzustellen.

Bei der Bürgerversammlung (wir berichteten) hatte sich Günter Walberer über die nächtliche Finsternis zwischen der früheren Bäckerei Spitzer und Elektro-Artmann beklagt. Bereits in seiner Novembersitzung hatte der Ausschuss die Verwaltung beauftragt, Kostenvoranschläge für eine Straßenbeleuchtung einzuholen (wir berichteten). Einstweilen sollen zwei Solarlampen das Straßenstück ausleuchten. Die Installation von Straßenlaternen üblicher Bauart würde wegen der kostspieligen Verlegung eines Erdkabels mit einem fünfstelligen Betrag zu Buche schlagen und wird deshalb bis zur Ausdehnung der Altstadtsanierung auf das Bachstraßenviertel zurückgestellt. "Werden dann Laternen gängigen Typs aufgestellt, so können die Solarleuchten anderswo weiterverwendet werden", betonte Bürgermeister Werner Walberer.

Container verschmutzt


Kurz vor dem Abschluss steht die Erneuerung der Sirenenanlagen. In Riggau und Eichelberg seien die neuen Warnanlagen bereits montiert, in Döllnitz stehe dies bevor, berichtete Hans Zitzmann vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft. Im Frühjahr sollen die Sirenen in Betrieb gehen. Aufgelöst wird der Wertstoffcontainerstandort beim PEZ nach wiederholten Beschwerden über dessen Verschmutzung. Vorerst sollen die Sammelbehälter nicht an anderer Stelle neu aufgebaut werden, doch es gibt bei Bedarf einen Ersatzstandort. Da vorschriftswidrige Abfallablagerung auch an den anderen Containerplätzen zu beobachten ist, regte Stephan Dippl an, die Bevölkerung zur Sauberhaltung aufzurufen.

Zufrieden vermerkte der Ausschuss, dass die Hundekotbeutelspender gut angenommen werden. "Der Beutelverbrauch ist groß", berichtete Hans Zitzmann. Zweiter Bürgermeister Max Schwärzer regte an, auch in der Flur "Scheibe" einen Beutelautomaten zu platzieren. Zitzmann gab zu bedenken, dass man dann auch über Spenderapparate in anderen beliebten Gebieten für Spaziergänger nachdenken müsste. Erfreut zeigten sich die Räte über die Anbringung des Schriftzugs "Stadthalle" mit Wappen an der umgebauten Schulturnhalle kurz vor Weihnachten. Die Montage zweier Spotlampen für die nächtliche Beleuchtung soll folgen.

Schallschutz im Schulhaus


Im Schulhaus sollen zwei Räume mit Schallschutzelementen bestückt werden. Der Bauausschuss trägt damit Klagen über Hellhörigkeit Rechnung. Keine Einwände erhoben die Räte gegen die Bauvorhaben von Hans-Jürgen und Stefanie Sattler (teilweise Umnutzung einer Scheune zur Garage, Schulstraße), Katharina und Wolfgang Marzi (Neubau eines Einfamilienhauses in Pfaffenreuth) sowie Gottfried Neumann (Halle im Industriegebiet Döllnitz).
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