Missionsausschuss übergibt Spenden
Für Bildung und Lautsprecher

Der Missionsausschuss zeigt sich spendabel: Aus dem Palmbuschenverkauf wurde ein stattlicher Erlös erzielt. Maria Lober (von links) und Elfriede Schmidt übergaben 400 Euro an Schwester Cordula Farmbauer (Zweite von rechts) für die Missionsarbeit in Sambia. Hans Karl (Mitte) als Initiator der Aktion "Für das Leben und die Hoffnung" wurde ebenfalls mit 400 Euro bedacht. Mit einer neuen Lautsprecheranlage wird Stadtpfarrer Edmund Prechtl nun besser verstanden. Zur Finanzierung wurde ein Betrag von 1500 Euro
Vermischtes
Pressath
07.05.2016
33
0

Der Missionsausschuss unterstützt gemeinnützige Zwecke. In den Genuss einer Spende kamen Schwester Cordula Farmbauer, Hans Karl und Stadtpfarrer Edmund Prechtl. Auch die Pfarrgemeinde profitiert von der Gabe.

56 Jahre war Schwester Cordula Farmbauer in der Mission tätig, davon 15 Jahre in Simbabwe und 41 Jahre in Sambia. Gerne hätte sie ihren Lebensabend in Afrika verbracht. Aber gesundheitliche Probleme zwangen sie im vorletzten Jahr, ins Mutterhaus ihrer Gemeinschaft ins Kloster Strahlfeld bei Roding zurückzukehren.

Momentan verbringt sie ihren Heimaturlaub in Pressath. Da bot es sich für den Missionsausschuss des Pfarrgemeinderats an, Schwester Cordula eine Spende in Höhe von 400 Euro zukommen zu lassen. "Das Geld kam beim Verkauf von Palmbuschen zusammen", erklärte Maria Lober. Sie dankte besonders Elfriede Schmidt, bei der alljährlich die "Bastelzentrale" eingerichtet ist, und allen anderen eifrigen Helferinnen für deren Unterstützung.

"Das Geld können wir sehr gut gebrauchen", freute sich die Ordensschwester über die Spende. Sie fließe der Bildung der Kinder und Jugendlichen zu, denn die meisten jungen Leute hätten kaum eine Chance auf eine Berufsausbildung, beschreibt Schwester Cordula die wirtschaftliche Lage im Land. Sie arbeitete dort lange Jahre als Lehrkraft und war Schulleiterin. Nunmehr führen afrikanische Mitschwestern ihre Arbeit fort.

Über Land und Leute zu berichten, war Schwester Cordula stets wichtig. Immer wieder habe sie bei ihrem Heimaturlaub Vorträge über das Land zwischen dem Kongo und Simbabwe gehalten. Von ihr erfuhren die Zuhörer, dass viele Kinder ohne Eltern aufwachsen, denn Aids sei dort weit verbreitet. Sie sei deshalb so dankbar dafür, immer wieder Spenden, auch von privater Seite, für die Bedürftigen erhalten zu haben.

Aber nicht nur für Schwester Cordula hatte der Missionsausschuss eine Spende parat. Hans Karl sollte mit seiner Aktion "Für das Leben und die Hoffnung" mit einem Geldbetrag bedacht werden. Auch er erhielt 400 Euro. Der Initiator bringt Hilfsgüter zu notleidenden Menschen in Rumänien, Bulgarien, im Kosovo und nach Bosnien-Herzegowina. "Wir müssen Verantwortung übernehmen, wo wir Not und Leid begegnen, insbesondere bei Kindern und alten Menschen", sagte ein sichtlich erfreuter Hans Karl. Er sicherte zu, das Geld zweckdienlich zu verwenden.

Und Stadtpfarrer Edmund Prechtl hatte ebenfalls Grund zur Freude: Wenn er das Evangelium verkündet oder predigt, dann wird er seit November vergangenen Jahres besser verstanden. Möglich wurde das durch eine neue Lautsprecheranlage in der Stadtpfarrkirche Sankt Georg.

Der Missionsausschuss leistete bei der Finanzierung mit einer Spende von 1500 Euro seinen Beitrag. "Die Erneuerung der Lautsprecheranlage war dringend nötig", weiß der Pfarrer. Er verband damit die Hoffnung, dass man ihn nun deutlich besser verstehe und bedankte sich für die großzügige Spende.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.