Musikkapelle Dießfurt blickt zurück und bereitet sich auf "Böhmischen Frühling" vor
Dießfurter Blaskapelle blickt zurück und bereitet sich auf „Böhmischen Frühling“ vor

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Pressath
02.02.2016
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Dießfurt. Die Musikkapelle Dießfurt freuten sich auf den "Böhmischen Frühling". Die Konzertveranstaltung am 19. März in Grafenwöhr soll wieder zu einem großen Blasmusikabend werden, zumal mit den "Schwindligen 15" aus dem Allgäu die Wunsch-Kapelle der Dießfurter gastiert. Das verkündete Vorsitzender Matthias Götz bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim. Neben den Musikern begrüßte Götz Ehrenvorstand Werner Wolfbauer, sowie die Ehrenmitglieder Josef Pöllath und Felix Brüderer.

"Die Zusammenarbeit mit den Dießfurter Vereinen FC und Feuerwehr klappt hervorragend. Das Sportheim wird vom FC, so weit möglich, für die Proben am Freitag freigehalten, und sollte es einmal nicht klappen, dürfen wir jederzeit ins Feuerwehrhaus ausweichen", bedankte sich Götz. Ebenso ist die Unterstützung durch die Freunde der Musikkapelle nicht wegzudenken. Dies war auch dem Bericht von Kassier Stefan Dietl zu entnehmen, der trotz der Investition in ein neues Mischpult und Mikrofone dank einer großzügigen Spende des Fördervereins ein gutes Ergebnis vorlegte.

Falscher Plan für Stadthalle


Götz erinnerte neben 30 Proben an weitere 50 Auftritte bei Festen, Ständchen oder kirchlichen Veranstaltungen. Bei Gottesdiensten boome vor allem die kleine Besetzung, die vergangenes Jahr auch zwei Hochzeiten gestaltete. Als Höhepunkt stellte Götz die Serenade in den Mittelpunkt. Trotz großer Hitze boten die Musiker im Dießfurter Schlosshof den Gästen in einer Zeitreise durch die Musikgeschichte saubere Blasmusik. Lob erhielt Dirigent Werner Schreml, der es immer wieder versteht, die Musiker einzustellen. Auch die Vorbereitung auf den Böhmischen Frühling im März läuft musikalisch sehr zuversichtlich.

Einen Schreckmoment versetzte Grafenwöhr, als vor wenigen Wochen wegen neuer Brandschutzverordnung in der Stadthalle ein geänderter Bestuhlungsplan vorgelegt worden war. Der sah für den Konzertabend "Böhmischer Frühling" 250 Plätze weniger als geplant vor, und ein Viertel davon wäre mit dem Rücken zur Bühne gesessen. So könne die Veranstaltung unmöglich über die Bühne gehen, waren sich die Verantwortlichen einig. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein neuer Bestuhlungsplan entworfen, und mit Grafenwöhrs Bürgermeister Edgar Knobloch eine Lösung gefunden. "Die Veranstaltung kann Gott sei Dank wie geplant stattfinden", verkündete Götz.

Zukunftsorientiert wurde im letzten Jahr auf ein neues digitales Mischpult umgestellt. Götz dankte seinen Technikern Wolfgang Helgert und Stefan Brändl. Dirigent Schreml sprach von einer tollen Saison, die seine Truppe über die Bühne gebracht habe. Man könne mit der mittlerweile eingeschlagenen Richtung von böhmischer Blasmusik das Publikum überzeugen. Natürlich bleiben auch Schlager sowie moderne Rhythmen Bestandteil.

"Bomben-Veranstaltung"


Der musikalische Leiter bedankte sich bei seinen Musikern, die das ganze Jahr mit Ehrgeiz und Engagement bei der Sache waren. Das anstehende Probenwochenende im Februar in Gößweinstein wird besonders für die musikalische Vorbereitung auf den Böhmischen Frühling anzusehen sein. Schreml hat ein Programm mit vielen neuen Arrangements zusammengestellt und versichert schon jetzt: "Gemeinsam mit den 'Schwindligen 15' wird es eine Bomben-Veranstaltung."
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