Neues Tragkraftspritzenfahrzeug für die Hessenreuther Wehr
Von wegen alt und ausgedient

Monika Argauer, damalige Fahrzeugbraut (Mitte), freute sich, dass das Fahrzeug weiterhin ihren Vornamen trägt. Der Standortwechsel wurde symbolisch am Fahrzeug vollzogen: Die Führungskräfte aus Friedersreuth (Vorsitzender Wolfgang Wöhrl, links, und Kommandant Markus Wittmann, Zweiter von links) übergaben das Fahrzeug vor der Filialkirche an die Kameraden der Hessenreuther Wehr (Kommandant Detlef Schraml-Pöllmann, Dritter von links, Vorsitzenden Robert Steinkohl, Zweiter von rechts). Erfreut war Bürgermeis
Vermischtes
Pressath
15.06.2016
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Seit Indienststellung des Tragkraftspritzenfahrzeugs 1989 verrichtete es für die Friedersreuther Wehr stets topgepflegt zuverlässig seinen Dienst. Alt muss nicht unbedingt schlecht sein, und ausgedient hat es noch lange nicht.

Hessenreuth. Denn nur rund 15 Kilometer weiter, in Hessenreuth, wird es künftig wertvolle Hilfe bei deren Einsätzen leisten. Nun erhielt es bei Feierlichkeiten am vergangenen Sonntag die offizielle kirchliche Weihe durch Pfarrer Armin Maierhofer.

15 Fahnenabordnungen umliegender Feuerwehren und Vereine bezeugten ihre Verbundenheit mit der Feuerwehr Hessenreuth bei der Fahrzeugweihe. Unter den Teilnehmern des Festgottesdienstes vor der Filialkirche, den die Stadtkapelle Eschenbach unter Leitung von Thomas Murr musikalisch gestaltete, waren neben Bürgermeister Werner Walberer und dessen Stellvertreter Max Schwärzer und Stadträten auch Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer sowie Kreisbrandmeister Jürgen Haider.

In seiner Predigt würdigte Maierhofer die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr und hob hervor, dass sie von Gott anerkannt sei. Dann segnete er das Fahrzeug mit Weihwasser.

Anerkennung gegenüber der Wehr für deren ehrenamtliches Engagement und dem Dienst am Nächsten zollten Walberer und Tafelmeyer. Fahrzeugbraut Monika Argauer erzählte, dass sie sofort zugesagt hatte, als sie gefragt worden war, ob sie weiterhin die Patin des nun in Hessenreuth beheimateten Autos sei. Feuerwehrkommandant Detlef Schraml-Pöllmann stellte fest, dass man mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug für künftige Einsätze gut aufgestellt sei. Schließlich bedankte sich Vorsitzender Robert Steinkohl bei den umliegenden Wehren für deren Kommen, für die Teilnahme am Festzug und für die Mitfeier des Festgottesdienstes.

Im anschließenden weltlichen Teil war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Am Nachmittag gab es Kaffee und von den Frauen der Ortschaft leckere selbst gebackene Kuchen.
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