Pfarrei Pressath feiert Kirchenpatrozinium
Viel Mystisches zum heiligen Georg

Rund 130 Pfarrangehörige, Vertreter der Politik, Vereine, Verbände und Organisationen folgten der Einladung zum Georgi-Frühschoppen im Pfarrsaal nach dem Festgottesdienst. Bild: mng
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Pressath
28.04.2016
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Die Pfarrei Sankt Georg feierte ihren Kirchenpatron am vergangenen Sonntag, wenngleich der eigentliche Namenstag der 23. April ist. Traditionell begann die Feier mit einer Prozession der Fahnenabordnung vom Kindergarten zur Stadtpfarrkirche.

Zahlreiche Verbände, Vereine und Organisationen, unter anderem die Kolpingfamilie, der Frauenbund, die Marianische Männercongregation, die Katholische Arbeitnehmerbewegung, die DJK, der TSV, die Schützengesellschaft Eichenlaub, Vertreter der Politik sowie Abordnungen der Feuerwehren aus Pressath, Friedersreuth, Riggau und Zintlhammer zogen angeführt von Spielmannszug und Pfarrgemeinderat sowie der Kirchenverwaltung zum Gotteshaus. Dort zelebrierte Stadtpfarrer Edmund Prechtl den Festgottesdienst.

In seiner Predigt ging Prechtl auf das Leben des Heiligen Georgs ein. So war er nach byzantinischer Überlieferung ein Erz- und Großmärtyrer. "Damals war es oftmals lebensgefährlich, an Christus zu glauben. Eine größere Gefahr ist heutzutage aber die Gleichgültigkeit im Glauben."

Im Schauen auf Christus habe Georg seinen Herrn gefunden, "wir sollten deshalb von ihm lernen und es ihm gleichtun ", sagte Prechtl weiter. "In der Pfarrkirche selbst ist der Heilige gleich dreimal bildlich dargestellt, einmal auch in einem Kirchenfenster, denn ein Heiliger ist jemand, durch den die Sonne scheint", hob der Geistliche hervor. Weithin bekannt sei er als Drachentöter, der heilige Georg zählt als Schutzpatron auch zu den 14 Nothelfern.

Dem Gottesdienst schloss sich ein zünftiger Frühschoppen im Pfarrsaal an. Die Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung oblag wieder dem Öffentlichkeitsausschuss des Pfarrgemeinderates. Für die musikalische Unterhaltung sorgte in bewährte Weise wieder das Duo "Stock und Hut".
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