Pfarrei Sankt Georg erinnert an den 15.Todestag von Erzbischof Dr. Hans Schwemmer
Vermittler und Botschafter des Glaubens

Vor 15 Jahren verstarb Titularerzbischof Dr. Hans Schwemmer. Regionaldekan und Domkapitular Dr. Josef Zerndl aus Bayreuth (Mitte) zelebrierte mit Stadtpfarrer Edmund Prechtl (links) und Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein (rechts) in der Pfarrkirche einen Gedenkgottesdienst. Bild: mng
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Pressath
04.10.2016
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Am Samstag zelebrierte Dr. Josef Zerndl in Pressath einen Gottesdienst für Erzbischof Hans Schwemmer. Einen Tag nach dessen 15. Todestag bestätigte er, dass Schwemmer nicht nur in Pressath unvergessen bleibt.

(mng) Die Pfarrei St. Georg erinnerte auch in diesem Jahr an Erzbischof Dr. Hans Schwemmers Todestag, der sich am 30. September zum 15. Mal jährte. Viele Jahre war Prälat Dr. Karl Hillenbrand, Generalvikar der Diözese Würzburg, zur Stelle, um den Gedenkgottesdienst für seinen Freund zu zelebrieren. Nach dem Tod Hillenbrands im November 2014 übernahm nun zum zweiten Mal Domkapitular und Regionaldekan Dr. Josef Zerndl aus Bayreuth die Aufgabe, an den großen Sohn Pressaths zu erinnern und für ihn zu beten. Mit Stadtpfarrer Edmund Prechtl und Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein stand Zerndl am Altar.

In seiner Predigt sprach er über die 40-jährige Verbundenheit zu Erzbischof Schwemmer. "Kennengelernt habe ich Hans Schwemmer im Oktober 1976 in Rom. Daraus entstand eine belebende Freundschaft. Wir trafen uns immer wieder, unter anderem bei seiner Bischofsweihe 1997." Die Kirche hätte Schwemmer noch notwendig brauchen können. "Er war Vermittler und Botschafter des Glaubens." Ziele zu formulieren, sei Schwemmers Stärke gewesen. "Er zählte zu denen, die sich nach reiflicher Überlegung die Hände habe auflegen lassen und nicht zu den bezahlten Funktionären", hob der Domkapitular hervor.

Hans Schwemmer habe auch nie vergessen, woher er kommt. Er sei mit seiner Heimat verwurzelt gewesen. Weshalb Gott solch geradlinigen Leute wie ihn so früh zu sich ruft, bleibe ein Rätsel. Am Ende dankte Zerndl für die Mitfeier und die Einladung nach Pressath zu kommen.
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