Pfarrer Prechtl spricht beim Einkehrtag des Frauenbundes Pressath
Mit Gott Mauern überwinden

Sieger Köders Bild "Mit meinem Gott überspringe ich Mauer" war Motto des Referats von Pfarrer Prechtl beim Einkehrtag des Frauenbundes. Bild: mng
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Pressath
19.03.2016
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"Mit meinem Gott überspringe ich Mauern". Wer so redet, hat den Sprung vielleicht schon hinter sich, so wie der Ministrant auf Sieger Köders Bild: Er nutzt einen Leuchter, um mit ihm über mehrere Mauern zu springen. Das Bild ist angelehnt an den Psalm 18.

58 Teilnehmer, weit mehr als im Vorjahr, folgten der Einladung des Frauenbundes zum Einkehrtag in den Pfarrsaal. Referent war Stadtpfarrer Edmund Prechtl. Er wies darauf hin, dass es im Leben Mauern gebe, die unüberwindbar scheinen: ein schwerer Schicksalsschlag, eine Erkrankung. "Gott gibt uns aber Mut, die Kraft, die Sicherheit, Unmögliches zu wagen, Unüberwindbares zu überwinden. Und man braucht immer wieder einen kleinen Schubs, um den Sinn und die Freude am Christsein zu spüren."

Gleichzeitig dürfe man nie die Hoffnung verlieren. Gott gebe immer ein Hoffnungszeichen. Und wer am falschen Weg ist, der kehre um. "Für Gott zählt nur die Liebe. Und du solltest Gott, den Nächsten und auch dich selbst lieben." Prechtl erzählte die Geschichte des Mauerblümchens: "Ein guter Mensch grub es aus und pflanzte es in einen Blumentopf, den er anschließend auf die Fensterbank stellte. So gepflegt wuchs es schließlich über alle Mauern hinweg. Und so wie die Blume über Mauern wächst, kann der Mensch über Mauern springen."

Für den Frauenbund war es ein gelungener Einkehrtag, zu dem Stadtpfarrer Prechtl wesentlich beitrug.
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