Pfarrgemeinde Sankt Georg feiert Mariä Lichtmess
Kerzenweihe mit anschließendem Lichterzug zur Kirche

Stadtpfarrer Edmund Prechtl weihte im Beisein von Diakon Georg Hösl (links) die Kerzen im Innenhof des Seniorenheims. Mit einem Lichterzug zogen die Gläubigen danach zur Pfarrkirche. Bild: mng
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Pressath
04.02.2016
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Maria Lichtmess feiern alljährlich auch die Mitglieder der Pfarrei Sankt Georg, wenngleich die einstige Bedeutung dieses Tages weitestgehend in Vergessenheit geraten ist.

Vor der Lichtmessfeier weihte Stadtpfarrer Edmund Prechtl mit Diakon Georg Hösl im Innenhof des Seniorenheims die Kerzen. In einer kurzen Lichterprozession zogen dann die rund 170 Gläubigen angeführt von den Ministranten in die Pfarrkirche ein, um Eucharistie zu feiern.

Pfarrer Edmund Prechtl und Diakon Georg Hösl spendeten nach dem Gottesdienst den Blasiussegen. Dabei hielten sie überkreuzte Kerzen vor jeden Gläubigen und sprachen das Weihegebet. So solle der Herr auf die Fürsprache des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius die Gläubigen von allen Übeln des Halses und allem Bösen bewahren.

In der katholischen Kirche wird an Mariä Lichtmess die "Darstellung des Herrn" gefeiert. Die Lichtsymbolik leitet sich aus dem Lukas-Evangelium ab: Als die Eltern das Kind in den Tempel bringen, werden sie von dem greisen Simeon und der Witwe Hanna erwartet. Simeon nennt das Kind "ein Licht, das die Heiden erleuchtet" und "Herrlichkeit für sein Volk Israel".

Auch in der Landwirtschaft war dieser Tag prägend: So war es früher oftmals üblich, dass sich Mägde und Knechte dazu entschieden, ihre bisherigen Stellungen aufzugeben und sich einen neuen Dienstherrn zu suchen.
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