Pressather Musikanten in den USA
7000 Gäste begeistert

Drei Tage gönnten sich die Pressather "fabulous Las Vegas". Bild hfz
Vermischtes
Pressath
18.09.2016
786
0

Zum zweiten Mal waren die Pressather Musikanten die Stars beim "German Authentic Oktoberfest" in Holloman in New Mexico. Eine Woche ist der Auftritt her, noch immer sind die Oberpfälzer beeindruckt, sagt Sonja Neukam kurz vor der Heimkehr.

/Las Vegas. Das Fest im Südwesten der USA wirbt damit, das größte von Deutschen organisierte Oktoberfest der USA zu sein. Was das bedeutet verrät schon die Besucherzahl: 7000 Gäste fasst die Halle - und sie war lange vor dem Termin ausverkauft. Dirigent Martin Wolf hatte das Repertoire im Vergleich zum Vorjahr erweitert. "Und wir trafen voll ins Schwarze", berichtet Neukam. "Die Tanzfläche war durchgehend gefüllt", erzählt die Sängerin und Hornistin. Warmgespielt für den Aufritt hatte sich die Kapelle am Vorabend in Alamogordo. Dort stand die 20-Jahr-Feier des Flugausbildungszentrums der Luftwaffe an, eine Art VIP-Oktoberfest. " Auch dabei bekamen wir Lob von allen Seiten", sagt Neukam.

Begonnen hatte die Reise am 8. September (wir berichteten). Die Gruppe um Dirigent Martin Wolf und Vorsitzenden Andreas Kiener reiste von München über Amsterdam nach Atlanta. Von dort ging es weiter nach El Paso. Die Zeit bis zum Oktoberfest nutzte die Gruppe für einen Ausflug ins White Sands National Monument: Die 280 Quadratkilometer große Wüste hatte die Reisegruppe bereits im Vorjahr beeindruckt.

Am Sonntag nach dem Auftritt startete dann der touristische Teil der Reise. Eine gute Woche erkundeten die Pressather den Südwesten der USA. Auf dem Plan standen unter anderem Flagstaff oder der Grand Canyon. Auf der Route 66 ging es Richtung Las Vegas, wo die Musikanten im einzigen Hard Rock Hotel der Welt Quartier bezogen. Drei Tage blieben die Pressather in der Glücksspielstadt und besuchten unter anderem eine Cirque-du-Soleil-Vorstellung. "Im Hofbräuhaus Las Vegas kam zwischen Burger und Pizza ein wenig Heimatgefühl auf", sagt Neukam. Anschließend ging es zum Hoover Staudamm und nach Sedona, das bekannt ist für die Landschaft mit roten Felsen und Kakteen. Auch Tucson und der Saguaro National Park standen auf dem Reiseplan. Am morgigen Dienstag werden die Musiker zurück in Pressath erwartet.

Initiiert hatte die Reise wieder Josef Reiß. Der Trabitzer ist beruflich in Holloman.Dort betreibt die US-Luftwaffe einen Stützpunkt, den die Bundeswehr für die Ausbildung der Tornadopiloten nutzt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.