Pressather Paare produktiv
Bürgermeister begrüßt Neugeborene

Viel zu tun hatte der Klapperstorch im letzten Jahr: 17 Pressather Wiegen wurden allein im zweiten Halbjahr 2015 frisch "bestückt". Bild: bjp
Vermischtes
Pressath
17.02.2016
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Sonderschichten für den Klapperstorch: Um fünf Mädchen und zwölf Buben verjüngte sich die Pressather Bevölkerung in der zweiten Jahreshälfte 2015. Insgesamt erblickten im letzten Jahr 35 Kinder und damit 7 mehr als 2014 das Licht der Welt.

Darüber freute sich auch Bürgermeister Werner Walberer, der mit seinen Kollegen Maximilian Schwärzer und Wolfgang Graser sowie Vertretern der Feuerwehren Pressath und Dießfurt die jüngsten Stadtbürger und ihre Eltern zum Empfang ins Dostlerhaus eingeladen hatte.

Vor sieben Jahren beschloss der Stadtrat, den kleinsten Pressathern 100 Euro als Begrüßungsgeld in die Wiege zu legen. Dazu gibt es einen Rauchmelder und ein Lätzchen mit Stadtwappen. Dies sei als Willkommensgruß für die Kinder und Anerkennung für den Mut der Eltern zu verstehen, unterstrich Walberer. Denn jedes Kind bedeute ein Stück mehr Zukunft für die Stadt und die Welt und sei das probateste Mittel gegen den vielbeklagten "demografischen Wandel".

Um jungen Menschen die Entscheidung für Familie und Kinder zu erleichtern, wolle man die Bemühungen fortsetzen, Pressath zu einer noch kinder- und familienfreundlicheren Stadt zu machen: "Wir wollen, dass Sie sich hier wohlfühlen." Der von der Stadt mitfinanzierte katholische Kindergarten sei modernisiert und um eine Kinderkrippe erweitert worden: "Dort werden zurzeit fast 100 Kinder betreut." Gut aufgestellt sei die Grund- und Mittelschule, die seit dem laufenden Schuljahr am bayerischen Modellprojekt "Offene Ganztagsschule" teilnehme. Nicht zu vergessen seien eine Eltern-Kind-Gruppe und Angebote der Vereine.

Funktion und Handhabung des Rauchwarngeräts, das als Erinnerung an die ab 2018 für alle Wohnungen geltende Rauchmelderpflicht gedacht ist, erklärte der Pressather Feuerwehrkommandant Andreas Kneidl. Er hat selbst ein Söhnchen zur Aufbesserung der Geburtenstatistik beigesteuert. Vor allem nachts, wenn der Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet sei, bewahrten die Warngeräte mit unüberhörbarem Alarm vor dem Erstickungstod durch Rauchgase. Wer Fragen zu Montage und Bedienung der Warngeräte habe, könne sich jederzeit an die sieben Feuerwehren der Stadt wenden, bot Kneidl an.
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