Pressather Wallfahrer elf Stunden unterwegs
Marsch nach Amberg

Seit mehr als 150 Jahren pilgern Gläubige aus Pressath immer Anfang Juli nach Amberg. Bild: nn
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Pressath
08.07.2016
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Machte im vergangenen Jahr die große Hitze den Wallfahrern zu schaffen, drückte heuer die geringere Teilnehmerzahl etwas auf die Stimmung. Immerhin waren es aber noch 26 Pilger, die sich auf den langen Fußweg zum Amberger Mariahilfberg machten.

Stadtpfarrer Edmund Prechtl verabschiedete die Pilger mit Gebeten, Fürbitten und seinem Segen. "Wir ziehen zur Mutter der Gnade", sangen sie zu Beginn des elfstündigen Marsches. Die Strecke führte über die Kahrmühle, Gmünd, Hütten und Kaltenbrunn nach Tanzfleck. Nach einer Rast ging es weiter über Freihung, Großschönbrunn und Atzmannsricht nach Gebenbach. Ein Bus brachte die Pressather zum Amberger Bahnhof.

Ein weiterer Höhepunkt war der Wallfahrergottesdienst in der Bergkirche. Prechtl und rund 40 Gläubige aus Pressath waren gekommen, um mit den Fußwallfahrern einen Gottesdienst zu feiern. Gegen Mittag machten sich die Wallfahrer wieder auf den Heimweg. Jüngster Teilnehmer war der 14-jährige Adrian Szymanek, die älteste die 75-jährige Luise Hochholzer.
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