Schüleraustausch mit Hortobágy
Natur, Kultur und nette Leute

Vermischtes
Pressath
18.06.2016
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Ungarn kann auch gastfreundlich: Das erlebten 16 Schüler aus Pressath in Hortobágy. Die Partnerstadt hatte den Oberpfälzern noch mehr zu bieten, als nette Kontakte.

Ungarische Gastfreundschaft durften 16 Buben und Mädchen der Mittelschule wieder einmal erfahren. Eine Woche verbrachten die Pressather zusammen mit den Lehrern Ulrike und Albert Neiser, Gerda Siebenweiber und Imgard Bößl in der Partnergemeinde Hortobágy.

Die Gastgeber hatten ein kurzweiliges Programm zusammengestellt, so dass die Zeit wie im Fluge verging. Nach der Ankunft an der Schule wurden die Kinder auf ihre Gastfamilien verteilt. In ein Rätselspiel eingebunden war das erste Kennenlernen der Ortschaft. Die Großstadt Debrecen mit dem Déry Museum stand am zweiten Tag auf dem Programm. Traditionelle Handarbeiten wie Filzen, Kordeldrehen oder Basteln mit Maisblättern in einem typischen Bauernmuseum sorgten für Begeisterung bei den Gästen.

Abgerundet wurde der Tag mit einem Besuch im Thermalbad. Tags darauf fuhren die Pressather mit ihren Gastgebern in die Puszta zu einem Wildtierpark. Bei einer Rallye zu den Sehenswürdigkeiten Hortobágys mussten die Schüler diese mit Selfies dokumentieren, was natürlich besonders Spaß machte.

Romantisch wurde es am Abend bei einem Lagerfeuer mit Würsten und Speckbraten. Mit der Stadt Eger wurde eine weitere Sehenswürdigkeit der Region besucht. Vor allem die mächtige Burg sowie die Innenstadt beeindruckte. Mit einer Camera Obscura machten die Kinder Experimente im Museum. Weitere Ziele waren ein Klettergarten, eine Wanderung über den Wasserpfad in Tiszafüred mit Vogelbeobachtung, eine Fahrt mit dem Motorboot auf der Theiß, die Fischzuchtanlagen in Halasto sowie eine Kutschfahrt mit Pusztaprogramm. Abgeschlossen wurde die Woche mit einem Familientag bei den Gastfamilien.

Beim Abschied floss manche Träne sowohl bei den ungarischen als auch den Pressather Jugendlichen. DerDank galt den Lehrern Molnárné Nagy Agnes, Sajgó Eszter, Szentirmai Zoltán und Samuné Szabó Zsuzsa, die alles organisiert und sich bestens um die Besucher aus der Oberpfalz gekümmert hatten. Im kommenden Jahr erwarten dann die Pressather den Gegenbesuch der Ungarn.
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