Stadtrat beschliesst einstimmig Bebauungsplan
Platz für Produktionshallen

Auf diesem Terrain an der Straße "Ebene" will die Firma Lippert (links) neue Produktionsanlagen bauen. Der Kiesi-Beach-See mit seinem Grüngürtel (im Hintergrund) bleibt davon unberührt. Bild: bjp
Vermischtes
Pressath
12.11.2016
84
0

Eindeutig lautete Bürgermeister Werner Walberers Stellungnahme: "Wenn ein Unternehmen, dessen Name mit unserer Stadt so fest verknüpft ist, Arbeitsplätze sichern will, sollten wir uns nicht verschließen."

Zu den Ausbauplänen der Maschinenbaufirma Lippert fiel die Zustimmung des Stadtrats klar aus. Ohne Gegenstimme votierten die Räte für die Bebauungsplanung für das 1,94 Hektar große, prospektive Erweiterungsgelände in der Ebene fortzusetzen.

Einen Bebauungsplan-Vorentwurf stellte Ingenieur Michael Wagner vom Grafenwöhrer Planungsbüro Schultes in der Sitzung am Donnerstag vor. Maximal zwölf Meter und drei Stockwerke hoch dürfen die Gebäude sein, die Lippert auf der künftigen Gewerbefläche errichtet. Der Plan berücksichtige die Ergebnisse eines Lärmschutzgutachtens und die Vorschriften, die eine Niederschlagswassereinleitung in die städtische Kanalisation nicht erlaubten: "Das Regenwasser, das auf das Areal niedergeht, wird vollständig versickern."

Als nächster Schritt im Planaufstellungsverfahren folge die "frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit", also die verpflichtende Befragung bestimmter Behörden und weiterer "Fachstellen". Auch die Bürger könnten demnächst Einblick in die Pläne nehmen und sich dazu äußern. Eine Befürchtung konnte Bürgermeister Walberer zerstreuen: "Unsere Kiesibeach-Freizeitanlage bleibt von der Erweiterung unberührt." Auf Anfrage von stellvertretendem Bürgermeister Max Schwärzer informierte der Ingenieur, dass das Terrain bei reibungslosem Fortgang des Planungsprocederes im zweiten Quartal 2017 baureif sein dürfte.

Nachrücker im RatEin neues Gesicht begrüßte Werner Walberer im Ratskollegium: Für Andrea Göhl , die aus privaten Gründen ihr Mandat niedergelegt hatte, rückte Sabine Eichermüller in die SPD-Fraktion nach. "Damit ist unser Damenquintett wieder vollzählig", scherzte der Bürgermeister und hieß die SPD-Ortsvorsitzende im Gremium willkommen, das "eine gute Zusammenarbeit pflegt, was sich für unsere Stadt und ihre Bürger spürbar auszahlt und Vertrauen stiftet". Hierzu, so Walberer, habe auch Andrea Göhl beigetragen: "Politik braucht nicht nur Programme, sondern auch Gesichter, die, wie du, für ein im Dienst des Allgemeinwohls gelebtes kommunales Ehrenamt stehen." (bjp)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.