Starke Leistung in kurzer Zeit
Der Pressather Faschingsverein zieht Bilanz

Christine Pfeiffer vom Katholischen Frauenbund (vorne Sechste von links) lobte den Pressather Faschingsverein für seine Leistung. Sie überreichte dem Prinzenpaar Simon I und Linda I (Mitte) am Rosenmontag im Seniorenheim eine Spende von 500 Euro. Heimleiterin Christine Tschauner (hinten links) hofft, dass der Verein auch 2017 wieder vorbeischaut. Bild: bjp
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Pressath
13.02.2016
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Der Pressather Faschingsverein hatte in seiner ersten Session schon viele Auftritte im Terminkalender stehen. Vorsitzende Alica Deglmann lobt ihre Truppe, sie hat viele Pläne für die Zukunft.

Lange gibt es den Pressather Faschingsverein noch nicht. Offiziell erst seit September 2015, als der Verein als Interessengemeinschaft gegründet wurde. Nach zahlreichen Auftritten haben alle Mitglieder ihre erste Session souverän hinter sich gebracht.

Wie alles begann


"Schon jetzt sind wir für einige Veranstaltungen im nächsten Jahr gebucht", freut sich Vorsitzende Alica Deglmann. Der Verein habe bisher von allen Seiten nur Lob bekommen, "vor allem für die schönen Kostüme der Prinzengarde", erzählt Deglmann weiter. Es gebe einen guten Zusammenhalt. Und das nicht nur innerhalb des Vereins, sondern auch mit anderen Faschingsvereinen in der Umgebung. Diese hätten dem Verein in vieler Hinsicht Unterstützung geboten.

Die Idee, einen Faschingsverein in Pressath zum Leben zu erwecken, hatten zunächst elf Mädchen, die gerne tanzen. "Aus dieser Freude am Tanzen ist dann der jetzige Verein entstanden", sagt Deglmann. Weil einige Mädchen schon Erfahrungen in anderen Faschingsvereinen gesammelt hatten, legten die Pressather einen guten Start hin. Nach dem ersten Auftritt beim Sturm auf das Rathaus am 13. November 2015 und weiteren Darbietungen, stürmte die Faschingsgilde am ersten Januarwochenende den Krönungsball in Salzburg. Dort führten sie auch zum ersten Mal ihren Gardemarsch auf, für den sie seit dem vergangenen Sommer trainiert hatten. Die Interessengemeinschaft mit anfänglich 28 Mitgliedern, bestehend aus einer elfköpfigen Prinzengarde, einem Prinzenpaar und einem Elferrat, ist mittlerweile gewachsen.

Pläne für die Zukunft


"Aktuell hat der Verein 35 Mitglieder, von denen einige im Laufe der Saison beigetreten sind", erzählt Deglmann. Eines der größten Ziele für die Vorsitzende ist, dass die Interessengemeinschaft als eingetragener Verein gilt. Außerdem sollen neben der Prinzengarde noch weitere Tanzgruppen entstehen, "unter anderem ein Männerballett", versichert Deglmann.

Wer Interesse hat, dem Verein beizutreten, kann sich bei Alica Deglmann, Telefon 0171/4306077, melden.

Generöse Gabe für prächtige "Premiere"Prächtig wie die Gewänder seiner Garde verlief die erste Session des vor gut einem halben Jahr gegründeten Pressather Faschingsvereins. Darüber freute sich insbesondere Christine Pfeiffer vom Katholischen Frauenbund Pressath, die die Schautänzerinnen gleich bei dessen erster Selbstvorstellung in der letztjährigen Oktober-Stadtverbandssitzung "vom Fleck weg für unseren Weiberfasching engagiert" hatte.

"Wenn junge Leute etwas Neues aufbauen, muss man sie vertrauensvoll unterstützen", motivierte Pfeiffer beim Rosenmontagsfest des Seniorenheims St. Josef. Bereut habe man es nicht: "Ihr habt bei uns eine Superleistung geboten." Als Anerkennung übergab sie eine 500-Euro-Spende aus dem Erlös des Weiberfaschings an Faschingsverein-Vorsitzende Alica Deglmann: "Zwar heißt es, Applaus sei das Brot des Künstlers, aber ohne Geld geht es auch nicht."

Als Ort für die Übergabe habe man bewusst das Seniorenheim gewählt: "Dies soll ausdrücken: Alt und Jung gehören zusammen." Ihre Spende verbanden Christine Pfeiffer und ihre Vorstandskolleginnen mit der Einladung an die Mädchen zum nächstjährigen "Weiberfasching" des Frauenbunds. (bjp)
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