Turiner Grabtuch in St. Georg
Viel deutet auf Jesus hin

Pfarrer Edmund Prechtl wusste viele Hintergründe zum Turiner Grabtuch. Vieles fällt erst bei genauer Betrachtung auf. Bild: mng
Vermischtes
Pressath
07.07.2016
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Das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit war für das Bistum Anlass, eine Kopie des Grabtuchs von Turin auf dem Weg durch die Diözese zu schicken. Drei Tage war die Replik auch in Sankt Georg zusehen.

Die Gläubigen waren zum Verweilen vor dem Tuch eingeladen. Am Montag gab es eine Einführung zur Tradition des Turiner Grabtuchs von Stadtpfarrer Edmund Prechtl. Die Eucharistiefeier am Dienstag stand im Zeichen der dankbaren Erinnerung des Leidens und Sterbens Jesu.

Vor dem Predigt-Ambo im Altarbereich der Pfarrkirche war ein Negativ des Antlitzes Christi abgebildet. Auf einer Holzkonstruktion konnte die Kopie des etwa 440 mal 110 Zentimeter großen Leinentuches bestaunt werden. Diese Reliquie, die mehr Rätsel aufgibt, als es manchem aufgeklärten Christen vielleicht lieb ist, spiegelt die lebensgroße Vorder- und Rückansicht eines toten Mannes wider.

Bei den ersten Schwarzweiß-Aufnahmen im Jahr 1898 zeigten sich auf den Foto-Negativen Positiv-Bilder, auf denen der Gekreuzigte in einem plastisch wirkenden Aussehen und vielen Einzelheiten erscheint: Zu sehen ist ein 25 bis 40 Jahre und 175 bis 180 Zentimeter großer Mann. Für die katholische Kirche spricht vieles dafür, dass es sich um ein Abbild Jesu Christi handelt. Ob Jesus tatsächlich in dem Laken gelegen hat, werde aber wohl nie ganz geklärt werden.
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Evelin Lehnert aus Brand | 09.07.2016 | 16:22  
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