Vorbereitung auf Marien-Jubiläum
Ein Jahrhundert Schutz der Gottesmutter

Die Sodalen der Region präsentierten in Eichstätt ihre Banner.
Vermischtes
Pressath
13.05.2016
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Bayerns Katholiken pilgerten nach Eichstätt zum Gnadenbild der "Dreimal Wunderbaren Mutter". Mit dabei waren Marienverehrer aus der nördlichen Oberpfalz. Sie bereiten sich damit auf ein Jubiläum in genau einem Jahr vor.

Speinshart/Kemnath. 58 gläubige Marienverehrer aus der Region machten sich auf dem Weg zur Bistumswallfahrt nach Eichstätt zum Gnadenbild der "Dreimal wunderbaren Mutter". Die Marianische Männer Congregation (MMC) unter der Leitung von Max Pravida hatte die Fahrt organisiert. Ausgestattet mit Pilgerschal und Pilgerheft machten sich die Wallfahrer auf den Weg ins Bistum Eichstätt.

Bei Sonnenschein unter weiß-blauem Himmel trafen sich 4500 Pilger aller bayerischer Bistümer. Als sechster Teil - nach Altötting, Vierzehnheiligen, Bogenberg, Retzbach und Augsburg - diente die Wallfahrt der Vorbereitung auf ein Jubiläum: Unter dem Motto "Mit Maria auf dem Weg - Offen für Gottes Wort" feiern Bayerns Katholiken "100 Jahre Patrona Bavariae" am 13. Mai 2017 - genau in einem Jahr.

Die Gläubigen führte ein musikalisches Vorprogramm auf dem Eichstätter Residenzplatz hin auf den Höhepunkt des Glaubensfestes. Ein endlos scheinender Zug der Fahnenabordnungen mit etwa 40 hellblauen Bannern der MMC ging dem liturgischen Dienst voran. Feierlich zogen Bayerns Bischöfe zum Pontifikalamt ein, zusammen mit Bischöfen der Eichstätter Partnerdiözesen aus Burundi und Indien. Auch der koptisch-orthodoxe Bischof in Deutschland, Anba Damian, war unter den Gästen.

In seiner Predigt - die unter dem Motto stand: Der Name Gottes ist Barmherzigkeit - rief Kardinal Reinhard Marx dazu auf, wie Maria der Welt Hoffnung zu geben und Jesus Christus zu den Menschen zu bringen. Maria führt die Menschen in die barmherzigen Arme Gottes. Christen sollen einander Mut machen und auf die Fürbitte Mariens vertrauen und nicht "die Hoffnungslosigkeit durch das Jammern verdoppeln", so Marx.

Am Ende der Feier lud er alle nach München ein - für den 13. Mai 2017, wenn sich das Fest der Schutzpatronin Bayerns zum 100. Male jährt. "Wie schön wäre es, wenn wir dann den Marienplatz füllen könnten." Die Erneuerung der Marienweihe an die "Dreimal Wunderbare Mutter" bildete den Abschluss des Tages.
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