Vortrag über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung - Selbst bestimmen, bevor es andere tun
Kein Ersatz für Sterbehilfe

Mit Arthur Schriml (rechts) hatte die ASBH Selbsthilfegruppe einen fachkundigen Referenten zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht verpflichtet. Vorsitzende Helga Dippel bedankte sich bei ihm mit einem kleinen Präsent. Bild: mng
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Pressath
25.02.2016
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Das ganze Jahr bietet die ASBH Selbsthilfegruppe Nördliche Oberpfalz ihren Angehörigen und Freunden Hilfe. Beim Treffen im Pfarrheim Störnstein ging es bei dem Zusammenschluss für Menschen mit angeborener Querschnittslähmung und Störung des Hirnwasserkreislaufs um Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Vorsitzende Helga Dippel begrüßte Sozialreferent Arthur Schriml.

"Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sind sehr wichtig" betonte der. Unterschiedlichste Ereignisse können uns hilflos machen." Wer solle dann über Operationen, Unterbringung im Pflegeheim oder Geldangelegenheiten entscheiden? "Bestimmen Sie selbst, sonst machen das andere für Sie." Eine Vorsorgevollmacht regelt, wer den Willen des Betroffenen wie vertritt. Bei der Patientenverfügung wird geregelt, wie die medizinische oder pflegerische Behandlung erfolgt, wenn ein unabwendbarer Prozess eingetreten ist. "Eine Patientenverfügung bedeutet nicht, einen Angehörigen früh sterben zu lassen. Der Arzt ist verpflichtet, alle Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben zu erhalten."

Helga Dippel dankte für den Vortrag und überreichte ein Geschenk. Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen. Den Kindern wurde es auch nicht langweilig. Sie bastelten Glückwunschkarten.
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