Weihnachtskonzert der Musikschule Vierstädtedreieck

Magdalena Dötsch (links) und Veronika Wolf (rechts) überzeugten bei Georg Philipp Telemanns Largo in d-Moll.
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Pressath
15.12.2015
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Das Weihnachtskonzert der Musikschule Vierstädtedreieck ist fester Bestandteil im Jahresablauf der Stadt. Mit weihnachtlichen Klängen in vielen Facetten begeisterten die etwa 65 Musiker am Samstag ihr Publikum in der Stadtpfarrkirche.

Joachim Steppert, Leiter der Musikschule, freute sich über die rund 160 Besucher. "Wir können es einfach nicht lassen, ein Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche abzuhalten", sagte er. Dank gelte wieder einmal Hausherrn Stadtpfarrer Edmund Prechtl. Mit den Worten "Nehmen Sie sich Zeit zum Zurücklehnen, Erholen und Lauschen", begann das Konzert.

Für den festlichen Auftakt mit "Angels from the Realms of Glory" von Roland Kernen sorgte das Blasorchester unter der Leitung von René Bauer in der Besetzung Uli Bär, Nico Bär, Ulrike Dziwinski, Maximilian Fuchs, Simon Götz, Christina Groß, Marius Koslowski, Jonas Kraus, Lukas Kraus, Daniela Küffner, Henrik Küffner, Lukas Lorenz, Hannah Mayer, Theresa Mayer, Jonas Plößner, Lukas Rittner, Jonas Schreml, Cordula Schubert, Susanne Schubert sowie Annalena Württemberger.

Ruhige Momente


Vom von Elvira Eppler geleiteten Streicherensemble, unterstützt von Johanna Baumann, Christiane Dötsch, Veronika Dötsch, Christian Gnahn, Lisa Heining, Annette Legeler, Luca Löwel, Magdalena Waldmann sowie, Sarah Wolf, erklangen die "Suite Nr. 1 Tempo di Marica" und das "Largo" von Georg Friedrich Händel. Mit Johann Sebastian Bachs "Weihnachtsmusik" und dem Stück "Lasst uns das Kindlein wiegen" und dem Blockflötenensemble von Leiterin Ulrike Dziwinski ging es weiter. Mitwirkende waren Theresa Dietl, Theresa Götz, Sarina Eichler, Sonja Girisch, Julia Götz, Laura Altmann und Sarah Waletzko.

Mit Markus Krammers stader Weise "'s Paradeisl" gelang es dem Volksmusikensemble von Inge Dötsch, mit Christine Altmann, Isolde Bauer, Brigitta Dorn, Maria Fenzl, Johanna Meier sowie Wilhelm Uschold, ruhige Momente zu schaffen. Liebliche Melodien waren vom Blockflöten-Ensemble zu hören, zunächst "In dulci jubilo" von Johann Sebastian Bach und danach die "Weihnachtspastorale" von Antonio Vivaldi.

Beeindruckend und mit gesanglicher Stärke interpretierte Annalena Schaller unterstützt von Johanna Baumann (Violine) und Veronika Wolf an der Querflöte Georg Friedrich Händels "Hört ihr Menschenkinder all". Joachim Steppert begleitete sie am Klavier.

Klaus Bäuerlein hatte Vivaldis "Winter" aus "Die vier Jahreszeiten" sowie Miguel Llobets "El Noi de la Mare" für sein Gitarrenensemble ausgesucht, dem Claudia Baier, Veronika Baur-Schmelcher, Inge Dötsch, Ivonne Drzymota, Ulrike Dziwinski, Kornelia Heinl, Barbara Stangl, Daniela Thumfart und Gertrud Treffert angehören. Sehr schön auch das von Magdalena Dötsch und Veronika Wolf an der Querflöte vorgetragene Largo in d-Moll von Georg Philipp Telemann.

Noch einmal war das Gitarrenensemble auf der Empore an der Reihe: "Farewell to Stromness" hieß der Titel von Peter Maxwell Davies. Gefühlvoll ging es mit der Akkordeon-Gruppe von Veronika Obermaier weiter. Eva Mayerhofer-Dötsch, Lena Schecklmann und Sophia Weber spielten die "Christmas Pastorale" von Arcangelo Corelli. Mit besinnlicher Adventsmusik schloss sich das Volksmusikensemble, das seinen Platz ebenfalls auf der Empore eingenommen hatte, an: Zunächst mit dem Titel "Staad is" von Werner Haschberger und anschließend mit dem "Pinzgauer" von Georg Windhofer.

"Jesus bleibet meine Freude" lautete die Komposition von Johann Sebastian Bach, das das Blasorchester mit den Streichern spielte. Mit Händels "Passacaille" des Streicherensembles trafen die Verantwortlichen eine gute Musikauswahl. Stimmungsvoll auch der von Sophia Weber an der Klarinette und Viktoria Obermaier am Akkordeon vorgetragene "The Christmas Song" von Mel Tormé und Robert Wells. Und jeder kennt "Cinderella's Dance" aus der Feder von Karel Svoboda aus dem tschechischen Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", das das Blasorchester unter der Leitung von René Bauer intonierte.

Auch Besucher singen mit


Das Saxophon-Quintett mit Ulrike Dziwinski, Jonas Plößner, Lukas Rittner, Sophia Weber und Riita Michelson am Klavier, unter der Leitung von Georg Obermaier, bewies mit "Winter Wonderland" und "White Christmas" von Irving Berlin sein Können.

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Adventsliedern, das den Schlusspunkt des Weihnachtskonzerts bildete. So wurden auch die Besucher in das Konzert mit eingebunden, waren sie doch aufgefordert, mitzusingen.
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