Werner Kaspindalin künftig Pfarrer von Binabiburg
Leiser und demütiger Abschied

Zum 1. September verlässt Pfarrer Werner Kaspindalin (links) Burkhardsreuth. Zum Abschied zelebrierte er mit Stadtpfarrer Edmund Prechtl (Mitte) einen Dankgottesdienst. Bild: mng
Vermischtes
Pressath
03.08.2016
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Pressath/Burkhardsreuth. (mng) Seit gut drei Monaten ist bekannt, dass Pfarrer Werner Kaspindalin nach fast 22 Jahren seine bisherige Pfarrei Burkhardsreuth verlässt und die im niederbayerischen Binabiburg zum 1. September übernehmen wird.

Grund genug für Pressaths Stadtpfarrer Edmund Prechtl, ihm für all seine Dienste anlässlich eines Dankgottesdienstes am vergangenen Samstag in der Stadtpfarrkirche ein herzliches "Vergelt's Gott" zu sagen, war er doch von 1988 an vier Jahre als Kaplan in Pressath tätig und seit 2003 auch Pfarrvikar für Pressath und Schwarzenbach.

In seiner Predigt hob Kaspindalin in Anlehnung an das verkündete Evangelium hervor, dass Geld allein nicht glücklich mache und auch Jesus arm gelebt habe. Er erinnere sich in diesem Zusammenhang gerne an seine Zeit in Rom, insbesondere weil dort in einem Kloster russische Schwestern gleichfalls in Armut lebten, er dennoch nie glücklichere Menschen sah als eben diese Schwestern.

Seinem Wunsch entsprechend, von einer großen Verabschiedung und Geschenken abzusehen, war die Kollekte beim Gottesdienst daher für die russischen Schwestern in Rom bestimmt.
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Evelin Lehnert aus Brand | 07.08.2016 | 21:00  
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