50 Jahre Firma Lippert
Zukunft liegt in Logistik

Innovation führt zum Erfolg, davon überzeugten sich Andreas Meier und Barbara Mädl (von links). Die Entwicklung zum Anlagenbauer für keramische Industrie und für Förder- und Automatisierungstechnik schilderten Daniel und Christian Sper (von rechts). Bild: do
Wirtschaft
Pressath
22.03.2016
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50 Jahre Lippert heißt 50 Jahre Pionierleistungen im Maschinen- und Anlagenbau. Heute ist das Pressather Unternehmen in der ganzen Welt zu Hause. Mehr als 230 Mitarbeiter gewährleisten den guten Ruf einer Weltfirma mit Familientradition. "Anders denken" heißt das Erfolgsrezept.

Die bodenständigen Pressather setzen auf Know-how. Lippert als Ideenschmiede, innovativ und der Zukunft zugewandt, mit einem jungen und dynamischen Führungsteam: Landrat Andreas Meier lernte bei seinem Firmenbesuch ein mittelständisches Unternehmen kennen, das immer neue Erfolgsgeschichten schreibt.

Zukunft in Automatisierung


Zunächst auf den Bau von Anlagen für die keramische Industrie spezialisiert, sieht Lippert die Zukunft vor allem in der Förder- und Automatisierungstechnik. Bei einem Rundgang durch das Werk gab kaufmännischer Leiter Daniel Sper dem Landrat sowie Barbara Mädl, Wirtschaftsförderin des Landkreises Neustadt/WN und Pressesprecherin Claudia Prößl einen Überblick in die Tätigkeitsfelder der Firma. Sper verwies auf die jahrzehntelangen Schwerpunkte des Unternehmens zur Herstellung maßgeschneiderter Anlagen für die Porzellanindustrie, etwa zur Geschirr- und Sanitärproduktion und im Bereich der technischen Keramik.

Diesem klassischen Firmenzweig folgte in den vergangenen Jahren eine weitblickende Innovationstätigkeit im Bereich der Förder- und Automatisierungstechnik. Die Firmenchefs erkannten: Die Zukunft liegt im Logistikbereich. Der explodierende Online-Handel suchte händeringend nach praktischen Automatisierungslösungen. Die findigen Pressather konnten helfen.

Seit einigen Jahren unterstützt Lippert Groß- und Kleinkunden mit speziellen Kommissionier-Systemen und beeindruckt mit raffinierter Automation. Ob in Paketzentren oder in Zustellfahrzeugen, Lippert kennt die beste Lösung. Von der Vielfalt und Qualität der Produktpalette zeigte sich Landrat Andreas Meier schwer beeindruckt. Technischer Leiter Christian Sper führte anschließend durch den Fachbetrieb und erklärte die Produktionsabläufe. "Ich will bewusst viele Betriebe im Landkreis ansehen, um mir einen Überblick der Produktions-Abläufe zu verschaffen und mir gleichzeitig die Sorgen und Wünsche der Firmeninhaber anhören", so der Landrat.

Fast kein Platz


Grund des Besuchs waren auch die Erweiterungspläne des Unternehmens. Doch auf dem Firmengelände wird es eng. Deshalb waren auch die vorhandenen Platzkapazitäten ein Gesprächsthema. Darüber hinaus gehörten Überlegungen zur bestmöglichen staatlichen Förderung zur Besprechung am "runden Tisch".

Landrat Andreas Meier empfahl ferner eine frühzeitige Klärung baurechtlicher Fragen und sicherte dem Unternehmen seine Vermittlung zu.
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