A g’mahde Wies
Hubert Treml bei Traumwetter in Püchersreuth

Bei Traumwetter mischten sich gleich zu Beginn der Serenade im Garten der "Hiaslbauernstubn" Hubert Treml (links), Sepp Zauner und Klaus Kuran (rechts) unter das Publikum. Bild: zer
Kultur
Püchersreuth
22.07.2016
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"Ganz Püchersreuth ist auf den Beinen", freute sich am Mittwochabend der Songschreiber Hubert Treml, der mit Geiger Sepp Zauner und Cajon-Spieler Klaus Kuran zur "Hiaslbauernstubn" gekommen war. Die 100 Zuhörer nahmen das Programm "Sommer. Liebe. Glück" begeistert auf.

Die KLB hatte dazu eingeladen. Und wie es bei Premieren häufig ist, eine Panne kommt selten allein. Mikrotest 1 und 2 - nichts ging. Doch ein neues Kabel war schnell geholt, und schon legte das Trio los. "Schei g'mahd habt's die Wiesn", lachte Treml und haute seinen ersten Song für die "Manaleit" raus. "Mahn, mahn, mahn", eine Feierabendbeschäftigung für die Eigenheim-Besitzer. Mal mit Witz, mal mit Tiefgang, meist "aus einem augenzwinkernden Herzen" unterstrich Treml: "Wos besseres wie'n Tod finds überall". Bei der Märchenstunde lud er die Zuhörer zum Mitsingen ein. Die Bremer Stadtmusikanten verlegte er nach Weiden. Von Püchersreuth aus machten sich Esel, Hund, Katz und da Gockel af. Später erzählte er vom "Pferdl in da Schweiz". Da griff Sepp Zauner zur Blockflöte, Klaus Kuran klopfte seine Cajon. Noch vor der Pause forderte Treml das Publikum auf, einen Lückentext zu füllen. Lehrern verordnete er an Kaffä, Bäckern Salz und Mehl, dem Förster die Säge für sein Holz. Bis zum Schluss fand Treml ein bestgelauntes Publikum.
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