Freude über Geldsegen
Gemeinde bekommt 830000 Euro für zwei Gebäude

Politik
Püchersreuth
16.06.2016
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Der Sparwille der Gemeinde macht sich bezahlt. Aus dem kommunalen Investitionsprogramm bekommt Püchersreuth 830 900 Euro für die Sanierung des Gemeindehauses und des Kindergartens in Wurz.

Lärm zur Erntezeit


Die erfreuliche Nachricht erhielt Bürgermeister Rudolf Schopper einen Tag nach der Mai-Sitzung. Innerhalb der nächsten sechs Monate muss der Plan vorliegen. Spätestens zwei Jahre danach muss alles fertig sein. Keine Einwände hat der Gemeinderat gegen das Windischeschenbacher Baugebiet "Hofzelch". Am 1. August ändert sich die Satzung für das Leichenhaus in Ilsenbach.

Der Leichnam ist spätestens 24 Stunden vor der Bestattung ins Leichenhaus zu bringen. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Tod in einem Krankenhaus, einem Alten- oder Pflegeheim eintritt und dort ein geeigneter Raum für den Toten vorhanden ist. Herbert Beck darf in der Störnsteiner Straße 1 ein Wohnhaus mit Einliegerwohnung bauen. Die Firma Luber stellt für 5771 Euro das Bushäuschen in der Neustädter Straße in Wurz auf. Dafür gibt es 80 Prozent Förderung. Bei der Kläranlage gab es vor 15 Jahren die letzte Berechnung. Nun sind wieder 300 Euro für ein Ingenieurbüro fällig.

Anwohner der Dorfstraße, die von der NEW 19 nahe der Kirche bis zur Gemeindegrenze nahe der Fischzucht führt, berichteten dem Bürgermeister von erhöhtem Verkehrsaufkommen und steigender Lärmbelästigung vor allem in der Erntezeit.

Es kam auch der Hinweis, den Kahhofweg als Einbahnstraße zu öffnen. Der Weg sei außerdem bei der Flurbereinigung vor etlichen Jahren im Unterbau besser ausgelegt worden als der in der Dorfstraße. Im Raum stehen mehrere Varianten. So eine Anfahrt für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen über Mitteldorf, den Ernsthof oder gar eine "Umgehung". Man sollte auch an das Raiffeisenlagerhaus denken, mahnte Schopper. "Wir haben das Problem erkannt, aber keine schnelle Lösung gefunden. Darüber müssen wir uns weiter Gedanken machen." Beim Zuschussantag für den Simultankirchenradweg zögerten die Räte. Der Förderverein bat um 300 Euro im Jahr. Doch in den Wortmeldungen argumentierten einige, dass die örtlichen Vereine kaum gefördert würden. Nach etwas Hin und Her einigten sich die Fraktionen bei einer Gegenstimme auf 300 Euro auf zwei Jahre.

Forstweg vor dem Kauf


Um den Forstwegebau in Ilsenbach zu erledigen, müsste die Gemeinde einen Wiesenweg ablösen, den Waldbauern verbotenerweise nutzen. "Es wäre eine Erleichterung für den Holzabtransport", betonte Schopper. "Wir haben alle was davon", entgegnete der Rathauschef. Schließlich beauftragten ihn die Räte, die Verhandlungen aufzunehmen.
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