Eröffnung des Püchersreuther Kindergartens
Ansturm auf den „Stodl“

Mit Begeisterung absolvierten die Kinder ihren ersten offiziellen Auftritt. Sie sangen zur Eröffnung. Bild: arw
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Püchersreuth
12.09.2016
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"Wir haben den schönsten 'Stodl' weit und breit und wollen unser Haus beleben." Dies verspricht Heidrun Hofmeister bei der Einweihung des neuen Kindergartens. Sie versteht es, den "Stodl" schmackhaft zu machen.

Die morgendliche Sonne und Bürgermeister Rudolf Schopper strahlten bei der Einweihung um die Wette. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Name des neuen Kindergarten, "Kinder-Stodl" schon, so war die Meinung vieler Gäste. Vor allem, weil es äußerlich keine Anzeichen auf einen Stodl gibt. Schopper thematisierte die Namensfindung. Ein Prozess, "in den viele eingebunden waren". Aus etlichen Vorschlägen kamen "Spatzennest", "Wiesenknopf" und "Kinder-Stodl" in die engere Auswahl. Der Gemeinderat votierte in einer knappen Entscheidung für den "Kinder-Stodl". Schopper fügte als Begründung an, dass der Name "zur ländlichen Struktur passt und bewusst ein Dialekt-Begriff gewählt wurde".

Intensive Tage


Der Schriftzug werde zu einem späteren Zeitpunkt am Gebäude angebracht. "Ab heute ist der 11. September für uns ein positiver Tag. Wir feiern den Neubau unseres Kindergartens." Die vergangenen Tage seien sehr arbeitsintensiv gewesen. Für die Umsetzung waren starke Partner gefragt. Schopper dankte dem Ehrengast, Staatsministerin Emilia Müller, für die Unterstützung durch den Freistaat. Für die Fördermittel des Bundes galt der Dank dem Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch.

Großer Schlüssel


Schopper ließ die wichtigsten Stationen der letzten Monaten Revue passieren. Er dankte besonders Regierungsrat Reinhold Demleitner von der Regierung der Oberpfalz für die Unterstützung. Ministerin Müller lobte das moderne und lichtdurchflutete Bauwerk sowie die Arbeit des Architekten Ulrich Greiner.

"Was hier entstand, ist modern, einladend und kindgerecht. Die Arbeit mit Kindern ist eine fordernde und verdienstvolle Aufgabe." Das Kinderhaus stärke die Zukunft des Ortes. Der Flosser Bürgermeister Günther Stich überbrachte die Grüße von Landrat Andreas Maier. "Alle Krippen- und Kindergartenplätze mögen stets belegt sein." Architekt Greiner erläuterte kurz die Vorgehensweise. Als Symbol überreichte er Schopper einen überdimensionierten Schlüssel und an Hofmeister Blumen. Für den Träger, die AWO Niederbayern/Oberpfalz, lobte Geschäftsführer Alois Frauenholz: "Hier ist eine zukunftsorientierte Einrichtung entstanden." Lange mussten die Kinder auf ihren ersten öffentlichen Auftritt warten.

Mit dem Lied "Grüß Gott ihr lieben Leut' - wir laden euch ein und sagen dank" endete der offizielle Part. Nicht nur Püchersreuther, auch Besucher aus der weiteren Umgebung zeigten Interesse, wo die Enkelkinder künftig einige Stunden verbringen.
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