Förderung der Sanierung
Pläne fürs Gemeindehaus

Noch ist nicht alles in den Plänen des Gemeindehauses festgehalten, die Bürgermeister Rudolf Schopper und die beiden Architekten Uli Greiner und Daniel Dobmeyer (von links) begutachten. Bild: arw
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Püchersreuth
19.08.2016
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Die Fachleute müssen sich die nächsten drei Monate ganz schön ins Zeug legen. Bis Ende November müssen die Unterlagen für die Sanierung des Wurzer Gemeindehauses und des Kindergartens bei der Regierung der Oberpfalz liegen.

Wurz. Einen Tag nach der Gemeinderatssitzung im Mai konnte Bürgermeister Rudolf Schopper der Presse entnehmen, dass die Gemeinde für diese Maßnahme einen Zuschuss in Höhe von 830 900 Euro bekommt. Zum anderen steht auch noch die Eröffnung des neuen Kindergartens vor der Tür.

Die Zeit drängt. Die Ingenieure Uli Greiner und Daniel Dobmeyer brauchen die Unterlagen von Gemeindehaus und Kindergarten. Für beide Gebäude soll die bestmögliche Energieeffizienz erreicht werden. Das schreiben auch die Richtlinien zur Förderung der Maßnahme vor. Wenn es schon eine so enorme Förderung gebe, dann müsse man zulangen, erklärte Schopper.

Immerhin steht das Gemeindehaus nicht auf der Denkmalliste. Zudem soll an der Fassade sowieso nichts geändert werden, betonten Greiner und Dobmeyer. Die Fenster sind bereits neu. Sie hoffen, dass sie bei der Sanierung auf keine allzu großen Überraschungen, zum Beispiel am Dach, stoßen. Um die energietechnischen Maßnahmen umzusetzen, müssen ums Gemeindehaus Drainagen gelegt werden, auch wenn das Gebäude nicht ganz unterkellert ist. Im Inneren geht es um Heizung, Lüftung, Toiletten, Elektroanlagen, Raumumverteilung und Sicherheitsaspekte.

Der Bürgermeister schlug vor, auch mit den Nutzern des Gemeindehauses zu sprechen, um weitere Anregungen zu erhalten. Das Gespräch soll noch im September statt- finden. Dem Gemeindechef will aber auch die wertvolle Bausubstanz erhalten.

Im angrenzenden Kindergarten an der Rückseite des Gemeidehauses geht es vor allem ums Energiesparen. Im Inneren werden dem ersten Anschein nach keine großen Maßnahmen nötig sein. Hier geht es nur um die Versorgungsleitungen.
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