Gefallenengedenken in Ilsenbach
Ohne Vergangenheit keine Zukunft

Gemeinsam mit der Bevölkerung gedachten Bürgermeister Rudolf Schopper (Dritter von rechts) und Kaplan Konrad Maria Ackermann (rechts) der Gefallenen und Vermissten. Bild: lng
Vermischtes
Püchersreuth
30.12.2015
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Die Ilsenbacher dankten für die Rückkehr der Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg und gedachten der Gefallenen. Die Feier geht zurück auf ein Gelöbnis von Kriegsheimkehrern.

Nach einem Festgottesdienst, den Kaplan Konrad Maria Ackermann in St. Johann zelebriert hatte, ging es zum Kriegerdenkmal vor dem Gotteshaus. Bürgermeister Rudolf Schopper erwähnte in seiner Ansprache das Leid und die Schicksale nach den Weltkriegen. Er schilderte die Lage eines Kriegsteilnehmers aus der Gegend. Er forderte die Zuhörer auf, die Erinnerungskultur aufrechtzuerhalten. "Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft", sagte Schopper. Wer sie nicht kenne, wiederhole die Fehler.

Abschließend verlas das Gemeindeoberhaupt die Namen der in den beiden Weltkriegen gefallenen und vermissten Soldaten aus Auerberg, Botzersreuth, Ilsenbach, Lanz und Oberndorf. Im Namen der Gemeinde Püchersreuth legte Schopper einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder, an dem die Ilsenbacher Feuerwehr mit Stefan Gaßner und Karl-Heinz Thoma eine Ehrenwache stellte. Daneben standen die Fahnenabordnungen der Vereine. Die Blaskapelle Träger spielte das Lied "Ich hatt' einen Kameraden" und die Bayern-Hymne, ehe nach der Gedenkfeier die Teilnehmer zum Gasthof Miedl marschierten.
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