Gemeinderat Püchersreuth baut auf LED
„Stromfresser“ auf Diät

Diese Pilzleuchten, 15 sind im Gemeindebereich noch vorhanden, gehören zu den Stromfressern und werden durch LED-Leuchten ersetzt. Zudem wurde der Einsatz dieser Leuchtkörper verboten. Bild: arw
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Püchersreuth
11.05.2016
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Der Regensburger Energie- und Wasserversorger "Rewag" liefert ab 2017 bis 2019 den Storm für die gemeindlichen Gebäude und die Straßenbeleuchtungen. Dazu werden Stromfresser entfernt.

In den vergangenen Jahren war der Strom von Eon gekommen. Nun erfolgte eine erneute Bündelausschreibung der Verwaltungsgemeinschaft. Dafür bedankte sich Bürgermeister Rudolf Schopper in der Gemeinderatssitzung bei Raimund Krey, der die Vorgehensweise erläuterte. So beläuft sich der künftige Grundpreis für Öko-Strom auf 2,32 Cent pro Kilowatt.

Die Gemeinde benötigt etwa 257 000 Kilowatt pro Jahr. "Strom ist da, nur ist er ungerecht verteilt", sagte Schopper. Zugleich leiste der Gemeinderat einen Beitrag zum Klimaschutz und reduziert den Stromverbrauch. "Im Gemeindebereich gibt es noch 15 Pilzleuchten, die pro Lampe 89 Watt verbrauchen. Bei der turnusgemäßen Reinigung werden diese Stromfresser durch LED-Pilz-Leuchten ersetzt." Diese verbrauchen nur noch 12 Watt und sind von 1 Uhr nachts bis 5 Uhr morgens dimmbar. "Wir sparen dabei zirka 5000 Kilowatt Strom." Für die Leuchten seien 7832 Euro fällig. Die Arbeiten erledige das Bayernwerk.

In Ilsenbach gab es an einer Wasserleitung in den letzten Monaten auf einer Länge von 110 Metern fünf Wasserrohrbrüche. Die Firma Mark aus Walpersreuth wird dieses Teilstück für 13 300 Euro erneuern. "Es kann aber auch sein, dass nur die Hälfte erneuert werden muss. Dann wird es entsprechend günstiger", sagte Schopper. "Gartenzaungespräche" ergaben, dass damals beim Bau der Leitung nicht eingesandet wurde, was sich bei den Reparaturarbeiten bestätigte.

Im Raum der Krabbelgruppe im Wurzer Kindergarten wird ein neuer Bodenbelag fällig. Die Räte schlugen Kork vor. Der Gemeindechef wird Angebote einholen. Es sind zirka 25 Quadratmeter Fläche. Die Baustofflieferung für den Erweiterungsbau des Wurzer Feuerwehrhauses, darf die Baywa aus Weiden für unter 30 000 Euro liefern. Die Firma ABS Meiler aus Wernberg wird für fast 16 300 Euro die Straße von Ilsenbach zur B 15 sanieren.

"Die Lebensdauer erhöht sich dadurch um weitere 10 bis 12 Jahre." Grünes Licht gab es für den Anwohner in der Dorfstraße 14 in Wurz. Er will aus einem Carport eine Doppelgarage errichten. Christian Luber aus der Lampelmühlstraße 27 legte die Änderung des Tekturplanes vor. Es betrifft die Büro- und Aufenthaltsräume. Florian Würth aus der Buchengasse 1 in Püchersreuth stockt auf die Garage auf und will zusätzlichen Wohnraum schaffen.

Mit der Telekom wurde der Vertrag für das "schnelle Internet" unterzeichnet. Die Arbeiten sollen bis April nächsten Jahres beendet sein. Dafür werden 26 Kilometer Leitungen für 455 Anschlüsse verlegt.
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