Jubiläum der Grundschule
Zum Geburtstag ein Twist

Viel Applaus gab es beim Schuljubiläum für den Tanz "Let's twist again" der zweiten Klasse. Bilder: arw (2)
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Püchersreuth
29.11.2016
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Rektorin Doris Bodensteiner (rechts) begrüßte den ehemaligen Schulleiter Alfred Faltermeier, Altbürgermeister Lorenz Enslein, Schurätin Beatrix Hilburger, Bürgermeister Rudolf Schopper, die beiden Pfarrer Michael Kelinske und Manfred Wundlechner sowie die Elternbeiratsvorsitzende Katrin Schwarz (vorne, von links).

Die Grundschule Püchersreuth ist ein Geschenk an sich. Ein Kleinod, ein Schatzkästchen, in das sich ein Blick zu werfen lohnt, sagt Schulrätin Beatrix Hilburger zum 50. Geburtstag der Schule am Samstag. Die Schulkinder der Klassen eins bis vier gestalteten ein kurzweiliges Programm.

Rektorin Doris Bodensteiner begrüßte in der vollbesetzten Turnhalle alle ehemaligen Schüler sowie die Schulleiter Heike Merther, Christine Langhammer und Herrn Haubner aus Neustadt, ebenso die ehemaligen Rektoren Alfred Faltermeier und Andrea Fröhler, Altbürgermeister Lorenz Enslein und Pfarrer Michael Kelinske.

Die Schulgeschichte des Ortes reiche natürlich viel weiter zurück, doch 1996 sei dieses Schulgebäude eingeweiht worden, sagte Bodensteiner. Viele aus der Gemeinde besuchten bereits in der zweiten, ja sogar in der dritten Generation diese Bildungseinrichtung. Selbst die Kinder konnten es nicht fassen, dass die Schule schon so alt ist. "Für ihr Alter schaut sie noch sehr gut aus", sagte Bodensteiner.

Ein Schatz müsse behütet, gehegt und gepflegt werden. Es müsse damit gearbeitet werden, damit er sich vermehre, größer werde, seinen Glanz behalte. Hier an der Schule werde er auf Hochglanz gehalten, so die Schulrätin weiter in ihren Grußwort. Diese Schule sei eine "Sinus-Schule" und habe sich zum Ziel gesetzt, die Kompetenz aller Schüler in Mathematik und Naturwissenschaften zu steigern. Doch die Schätze fallen nicht einfach vom Himmel, die müssen hart erarbeitet werden. Das sei in all den Jahren in vorbildlicher Weise geschehen. Hilburger stellte fest, dass das Schätzchen "Grundschule Püchersreuth" in guten Händen sei.

Im Wechsel berichteten Rektorin Bodensteiner und ihre Vertreterin Elisabeth Kröker von den vergangenen 50 Jahren. Der Tanz "Let's twist again" der zweiten Klasse erinnerte an den Beginn des Schulbaus. Auf der "Bummelwiese" erfolgte am 1. April 1965 der Spatenstich. Am 18. Dezember 1966 war die Einweihung. Bürgermeister war Artur Lang, die beiden Geistlichen hießen Hermann Blüml und Eduard Baisch, Landrat Christian Kreuzer und der Ministerialbeauftragte Franz Zebisch. Erster Schulleiter war Ferdinand Walbert, damals mit acht Jahrgangsstufen.

17 Ortsteile


Auch heute gehören 17 Ortsteile zum Schulsprengel. Wegen der hohen Schülerzahlen wurden die Klassen sieben bis neun ab 1974 in Neustadt unterrichtet. Zwei Jahre später folgte der Umzug für die Klassen fünf und sechs. Auch musikalisch in diesem Jahrzehnt waren die "Schlümpfe" der Hit, gesungen von der ersten Klasse.

Das Gebäude erhielt ab 1991 eine Generalsanierung. Nach fünf Jahren war sie abgeschlossen. Die Kosten: rund eine Million D-Mark. Doch die Technik blieb in der Weiterentwicklung nicht stehen. Es folgten der Einzug des Computers, die energetische Sanierung. 2011 übernahm Bodensteiner die Leitung der Schule.

Bodensteiner dankte der Gemeinde, dass sie für die neuzeitliche Gestaltung immer ein offenes Ohr habe. Anschließend gestalteten die dritte und vierte Klasse einen modischen Rückblick auf die vergangenen 50 Jahre.

Bürgermeister Rudolf Schopper sagte, mindestens 1000 Schüler hätten die Schule durchlaufen und angenehme Erfahrungen gesammelt. Hier werde der Grundstein für die weiterführenden Schulen gelegt. Viele kehren nach der Berufsausbildung oder einem Studium zurück in die Heimat und gründen eine Familie.

Hüpfstangen als Geschenk


Pfarrer Manfred Wundlechner freute sich über die Lebendigkeit der Kinder. Die Bildung ist ein hohes Ziel. Für den Elternbeirat sprach Katrin Schwarz. Sie hoffte, dass die Schule so bleibe wie sie sei. An die beiden leitenden Lehrkräfte überreichte sie zwei Hüpfstangen für die Schule. Doch Bodensteiner und Kröker wollten sie nicht testen. Mit "Happy Birthday", gesungen von den Klassen drei und vier, endete das Fest. Im Schulgebäude gab es an verschiedenen Tafeln so manche Erinnerung für die Ehemaligen.
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