Tiersegnung in St. Quirin - Lebendiger Festtag in Sinne des heiligen Franziskus
Wunderbare Schöpfung

"Der Herr behüte dich." Pfarrer Manfred Wundlechner bat bei der Tiersegnung in St. Quirin für jedes Geschöpf um den Segen Gottes. Bild: man
Vermischtes
Püchersreuth
04.10.2016
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Viele Herrchen und Frauchen fieberten dem Ereignis schon ganz ungeduldig entgegen, das traditionell am 3. Oktober stattfindet. Am Montag war es endlich wieder soweit. Pfarrer Manfred Wundlechner hatte zur Tiersegnung in die Wallfahrtskirche St. Quirin eingeladen.

Über 150 Frauen, Männer und Kinder waren mit ihren Schützlingen gekommen. Überwiegend Hunde, aber auch Katzen und sogar eine kleine Schlange (in der Plastikbox) bevölkerten das Gotteshaus. War das ein Gebell und ein Gefiepe, als der Wortgottesdienst begann. Pfarrer Wundlechner freute sich wie ein Schellenkönig über diese lebendige Gemeinde, auf die der heilige Franziskus sehr stolz gewesen wäre.

"Gott hat eine wunderbare Schöpfung gemacht", sagte der Geistliche, der allerdings auch mahnend der Zeigefinger hob, dass den Menschen dafür von höchster Stelle auch eine große Verantwortung übertragen wurde: "Wenn wir Tiere haben, müssen wir gut mit ihnen umgehen." Die Gläubigen sangen "Alles hat Gott gemacht" und "Die Erde ist schön", bevor Wundlechner vor dem Altar jedes Tier einzeln segnete und für jedes ein gutes Wort und einen Tropfen Weihwasser hatte.

Im Anschluss waren die Pferde und ihre Reiter dran, die während des Gottesdienstes draußen gewartet hatten. Auch für sie bat der Pfarrer um die schützende Hand des Herrn. Und dann war sie auch schon wieder rum, die Tiersegnung. Viele Hundebesitzer drehten noch eine kleine Gassi-Runde - ganz bestimmt mit einer gewissen Vorfreude auf den 3. Oktober 2017.
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