Wallfahrt der Frauen sowie der Krieger- und Soldatenkameradschaften zur St.-Quirin-Kirche
Für den Glauben eintreten

Die Flosser Landwehr führte die 21 Krieger- und Soldatenkameradschaften an. Bilder: zer (2)
Vermischtes
Püchersreuth
24.07.2016
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Ilsenbach. Ein starkes Zeugnis ihres Glaubens legten beim Quirinfest am Freitagabend die Mitglieder des Katholischen Frauenbunds ab. Dazu kamen 34 Vereine zur Wallfahrtskirche. Aus den drei Bezirken Weiden, Tirschenreuth und Neustadt füllten die Frauen das Gotteshaus.

Es konnte gar nicht alle aufnehmen, denn nach den zusätzlichen Sitzplätzen im Altarraum, auf der Empore und an den Seitengängen übertrugen Lautsprecher den Gottesdienst nach draußen ins Zelt und auf die Bänke.

Hauptzelebrant und Prediger war Maximilian Korn, Augustiner-Chorherr aus Paring, mit den Mitzelebranten Pfarrer Moses Gudapati, Alfons Kaufmann und Dekan Thomas Jeschner. Für den erkrankten Hausherrn, Pfarrer Manfred Wundlechner, begrüßte Kaplan Konrad Maria Ackermann die Gläubigen.

Großer Heiliger


An der Orgel saß Gabriele Haug. Mit der Trompete begleitete Wolfgang Mar. In seiner Predigt nahm Korn das Altarbild in Augenschein: "Jesus hat uns erlöst durch den Heiligen Geist. Jeder soll auch an diesem Heil teilhaben." Diese Aufgabe habe Jesus nach ihm dem Heiligen Geist übertragen und ihn an Pfingsten gesandt. Die Lehre der katholischen Kirche soll Glaubenswissen vermitteln. Denn die Menschen müssen wissen, was sie glauben.

"Wir müssen die Menschen mit der Bedeutung und der Kostbarkeit der Sakramente vertraut machen", forderte der Geistliche. Auch der heilige Quirin sei für den Glauben eingetreten: "Er hat mitgearbeitet und ist so zu einem großen Heiligen geworden. Sagt ja zu den Anforderungen, die der Heilige Geist an uns stellt. Folgen wir ihm also."

Am Samstagabend reihten sich nach dem Standkonzert der Blaskapelle Störnstein 21 Krieger- und Soldatenkameradschaften mit 19 Fahnenträgern in den Kirchenzug ein. Aufstellung nahmen sie in Ilsenbach, die Blaskapelle führte sie zur Quirinkirche, angeführt von der Flosser Landwehr in ihren schmucken Uniformen, die auch den Startschuss gab.

Grüße sprach Kaplan Konrad Maria Ackermann. Militärpfarrer Christian Stock von der Wettiner-Kaserne in Frankenberg feierte die Messe. "Lobe den Herrn", sang die Gemeinde. In seiner Predigt erinnerte der Geistliche an das Vaterunser. "Wir dürfen von Gott nur Gutes erwarten, daher ist es angemessen, zu bitten, nur was wir nötig haben. Der Grund liegt nicht darin, dass er uns braucht, sondern wir ihn. Das Gebet richtet sich an Gott als Dankpreis, erst dann als Lobpreis."

Mit der Bayernhymne endete der Gottesdienst, die Geselligkeit pflegten viele im aufgestellten Zelt. Später konnten die Gläubigen an der Oase der Stille vor der Quirinmonstranz teilnehmen. Das Motto: "Er ist da, ich bin da. Das genügt."

Wir müssen die Menschen mit der Bedeutung und der Kostbarkeit der Sakramente vertraut machen.Hauptzelebrant Maximilian Korn, Augustiner-Chorherr aus Paring
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