Die Cuba-Boarischen auf der Burgruine Weißenstein
Bayern trifft Kuba

Ihre Freunde aus Kuba hatten die Cuba-Boarischen bei ihrem Auftritt auf Burg Weißenstein dabei. Bild: lpp
Kultur
Pullenreuth
13.07.2016
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Mit den Cuba-Boarischen und ihren Freunden aus Havanna landete die Gesellschaft Steinwaldia einen Volltreffer. Beim Sommer-Open-Air auf der Burgruine Weißenstein trafen bayerische auf kubanische Klänge.

/Weißenstein. Eine Vielzahl Fans der Cuba-Boarischen nutzte die Möglichkeit, ihre Lieblingsband vor der grandiosen Kulisse der fast 1000 Jahre alten Burg Weißenstein zu genießen. Stefan Philipp und sein Team tauchten die Burgmauern und Felsformationen in immer wieder neue Lichtkaskaden, zauberten Ornamente und Figuren auf den rohen Fels und gaben der Veranstaltung damit einen "bunten" Rahmen. Zahlreiche Instrumente hatten die Cuba-Boarischen mitgebracht. Virtuos und in Vollendung kombinierten Andreas, Hubert und Leonhard Meixner, Markus Wallner, Michael Mayer, Hans Förg, Peter Rutz und Sepp Rottmayr Klarinette, Kontrabass, Querflöte, Posaune mit Bongos, Basstrompete, Tuba, Tres Cubano und Saxofon.

"Geht nicht, gibt's nicht" - das bewiesen die Cuba-Boarischen, als sie das "Rehragout" mit kubanischem Salsa würzten, die "Schwiegermutter" nach kubanischen Rhythmen tanzen ließen und stimmungsvolle Balladen mit einer Vielzahl von Percussion-Instrumenten unterstrichen.

Mit ihren Freunden aus Havanna, den zwei bildhübschen, musikalisch versierten Sängerinnen und Musikerinnen sowie den Instrumentalisten Yenis Toledo Garcia, Yinet Rojas Cardona, Carlos Valdivia Paz und Juan Pablo Oliva Calzadilla, sind sie auf Tour und sprühten ein musikalisches Feuerwerk über die Burgruine. Da spielen Ländergrenzen, Sprachen, Hautfarbe und exotische Instrumente keine Rolle mehr. Diese Musik und Herzlichkeit verbindet.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl erlebten auch die Musiker der Band "Funkenstein-Projekt" von der Lebenshilfe Werkstatt aus Marktredwitz. Die Inklusionsband rockte den Weißenstein vor dem Auftritt der Cuba-Boarischen. Ab dem ersten Ton hatte Sänger und Keyboarder Stefan Schmidt das Publikum auf seiner Seite. Mit "Marmor, Stein und Eisen bricht" und "Wahnsinn" traf er dessen Musikgeschmack. Die Band, zu der Moritz Fickenscher am Schlagzeug, "da Heino" (Marco Heinrich) am Bass und Betreuer Sebastian Heining an der Gitarre gehören, spielt seit dem Jahr 2012 auf Events der Region. Spiel und Spaß stehen dabei im Vordergrund, betonen die Jungs, die sich das Spiel der Instrumente teils selbst beigebracht, teils Unterricht genommen haben. Mit ihrer Eigenkreation "Traum" und dem Hit von Seiler und Speer "Wannst amal no so ham kummst" verabschiedeten sie sich - aber nicht ohne eine Zugabe.

Das Sommer-Open-Air auf der Burgruine Weißenstein ist für die Gesellschaft Steinwaldia stets einen Höhepunkt, jedoch auch eine logistische Herausforderung. Gibt es doch auf der Burgruine weder Wasser noch Strom. Die Mitglieder der Gesellschaft sorgten für Deftiges und Süßes. Die Bergwacht Marktredwitz war mit einer starken Abordnung ebenso vor Ort wie die Feuerwehr Hohenhard, die den Parkplatzverkehr regelte.
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