Ein Opel im Gerätehaus

Pate Patrick Wegmann (rechts) trägt zur Feier des Tages ein Gedicht vor. Links: Bürgermeister Hubert Kraus, rechts: Kommandant Andreas Philipp.
Lokales
Pullenreuth
08.09.2015
3
0

Was lange währt, wird endlich gut. Im Fall des neuen Mehrzweckfahrzeugs für die Pullenreuther Feuerwehr sogar sehr gut. Denn nach über zwei Jahren ohne fahrbaren Untersatz durften die Wehrmänner nun einen Ersatz in Dienst stellen.

Kommandant Andreas Philipp hieß bei der feierlichen Segnung neben den Ehrengästen vor allem die Kollegen der benachbarten Wehren und die Patenvereine aus Lochau und Pilgramsreuth/Langentheilen willkommen. Das neue Mehrzweckfahrzeug ersetzt einen VW aus dem Jahr 1992, der 2001 angeschafft und zwölf Jahre lang genutzt worden war. Aufgrund technischer Mängel wurde er 2012 ausgemustert. Intensive vereinsinterne Beratungen und Besprechungen mit den kommunalen Vertretern führten dazu, dass die Gemeinde ein Neufahrzeug bestellte.

Mindestens 20 Jahre

In der Hoffnung, das Mehrzweckfahrzeug nun mindestens 20 Jahre lang nutzen zu können, wurde ein Opel angeschafft. Die Kosten des Autos belaufen sich auf 32 000 Euro. Einen Großteil davon, nämlich 10 000 Euro, schultert der Feuerwehrverein aus seiner Kasse. Zuschüsse vom Freistaat Bayern wurden in Höhe von 13 000 Euro gewährt, auf die Gemeinde entfielen 9000 Euro und die künftigen Unterhaltskosten.

Die Umbauarbeiten am Fahrzeug erledigten die Feuerwehrleute in etwa 220 Arbeitsstunden. Kommandant Andreas Philipp dankte dem Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit. Sein Dank ging auch an Gerd Hilscher und Norbert Horn sowie weiteren Sponsoren, die den Kauf und Umbau des Fahrzeugs unterstützt haben.

Grüße und Fürbitten

Ebenfalls zurück blickte Bürgermeister Hubert Kraus. In seiner Zeit als Vorsitzender der Feuerwehr wurde der Antrag auf ein neues Fahrzeug gestellt. Lieferschwierigkeiten und weitere Verzögerungen machten eine rechtzeitige Auslieferung zum 140-jährigen Bestehen der Feuerwehr Pullenreuth im vergangenen Jahr unmöglich.

Pater Gracian, der zurzeit die Urlaubsvertretung in der Pfarrei St. Martin innehat, segnete in einer feierlichen Andacht das schmucke Fahrzeug. Die Fürbitten wurden von Vereinsmitgliedern der Feuerwehr vorgetragen. Stellvertretender Landrat Alfred Scheidler zollte der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehr allerhöchsten Respekt und nannte die Anschaffung des Neufahrzeugs eine weitreichende Entscheidung. Dem schloss sich Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther an. Dieses Fahrzeug sei auch überörtlich in Hinblick auf die Koordinierung der Einsätze von hohem Nutzen. Für den Patenverein Pilgramsreuth/Langentheilen gratulierte Vorsitzender Thomas Müller in Gedichtform und überreichte ein Präsent.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.