Enorme Altersschwäche

Lokales
Pullenreuth
02.11.2015
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Das Fahrzeug der Trevesener Feuerwehr ist bereits 24 Jahre alt. Die Gemeinde Pullenreuth ist sich einig, dass ein Neukauf zwingend erforderlich ist. Doch ganz so einfach stellt sich die Umsetzung nicht dar.

Der Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Feuerwehr Trevesen stand in der Gemeinderatsitzung in Pullenreuth zur Diskussion, nachdem es zwar repariert wurde, jedoch nach 24 Jahren weiterhin Mängel aufweist. In der Sitzung am 23. Juli 2014 beschlossen die Gemeinderäte, Angebote einzuholen und Fördermöglichkeiten abzuklären.

Wie Bürgermeister Hubert Kraus ausführte muss bei einer Neuanschaffung mit Kosten von 75 000 Euro gerechnet werden. Als Fördermöglichkeit könne nur mit einem Festbetragszuschuss der Regierung der Oberpfalz von 24 200 Euro gerechnet werden. Sollte bei der interkommunalen Zusammenarbeit die baugleiche Beschaffung eines weiteren Fahrzeuges möglich sein, kämen weitere 2420 Euro seitens der Regierung der Oberpfalz hinzu.

Fördertöpfe ausgeleert

"Eine Bezuschussung durch die Steinwaldallianz oder Euregio Egrensis ist nicht mehr möglich, da diese Fördertöpfe ausgeschöpft sind", sagte Kraus. Der Verkauf des bisherigen Fahrzeugs verringere die Kosten zudem. Der genaue Preis soll mittels öffentlicher Ausschreibung festgelegt werden. Die Lieferzeit beträgt laut Verwaltung etwa sechs Monate.

Zwingende Maßnahme

Im Haushalt der Gemeinde sind für den Erwerb eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) 70 000 Euro sowie eine Förderung von 19 500 Euro vorgesehen. Nach aktuellen Sachverhalt dürften sich die Ausgaben auf 75 000 Euro erhöhen. Gleichzeitig sei mit Mehreinnahmen von rund 7000 Euro zu rechnen. Nachdem es sich beim Feuerschutz um eine Pflichtaufgabe der Gemeinde handelt, sei diese Maßnahme unabdingbar. Darüber war sich der Gemeinderat einig.

Nach kurzer Diskussion einigten sich die Gemeinderäte auf folgenden Beschluss: Für die Feuerwehr wird ein TSF als Ersatz für das reparaturbedürftige Fahrzeug angeschafft. Des Weiteren soll versucht werden, die gemeinsame Anschaffung eines baugleichen Modells mit einer anderen Gemeinde zu organisieren. Die Verwaltung wird beauftragt, alle notwendigen Schritte einzuleiten, um die Zustimmungen zu erhalten und alle möglichen Zuschüsse auszuschöpfen. Die Maßnahme sei notwendig, um den Brandschutz aufrechterhalten zu können. Der Beschluss erfolgte einstimmig.
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