"Ernten, was gesät wurde"

Die UWG hat sich für die Zukunft neu aufgestellt. Der Führungsriege gehören (von links) Dominik und Hans Müller, Hans Wopperer, Ulrike Weiß, Elvira Uschold, Markus Hecht, Werner Schultes und Jürgen Prischenk an. Bild: hfz
Lokales
Pullenreuth
02.07.2015
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Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) richtet den Blick nach vorn. Dass sie mit einer neuen Vorsitzenden die kommenden Aufgaben bewältigen muss, hat einen tragischen Grund.

Die Gemeinschaft erlitt im März einen herben Rückschlag, als ihr Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender Stephan Heindl völlig überraschend verstarb. Gemeinsam wollen die Mitglieder nun versuchen, die Lücke zu schließen, die er hinterlässt.

Das Jahr 2014 begann mit dem Wahlkampf für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen. Dabei stellte die UWG neben einer vielseitigen Bewerberliste mit Kandidaten aus dem Gemeindebereich mit Stephan Heindl auch einen Anwärter für das Amt des Gemeindeoberhaupts.

Sehr respektabel sei der Ausgang dieser Wahlen gewesen, bei der die UWG zweitstärkste Partei nach der CSU wurde. Stephan Heindl musste sich dem neuen Bürgermeister Hubert Kraus jedoch in einer Stichwahl geschlagen geben. Wie Heindl zogen Hans Wopperer und Markus Hecht in den Gemeinderat ein. In den folgenden Sitzungen setzte sich die UWG vor allem für eine schnellere Internetanbindung, Verstärkung des örtlichen Bauhofteams sowie Straßenbau- und Straßenerhaltungsbaumaßnahmen ein.

Nachdem Hans Müller Heindls Platz im Gemeinderat eingenommen hat, stellten nun auch die "Unabhängigen" die personellen Weichen. Sie bestimmten Ulrike Weiß zur Vorsitzenden. Ihr Stellvertreter ist Markus Hecht. Den Posten der Kassiererin be hält Elvira Uschold. Neuer Schriftführer ist Dominik Müller. Hinzu kommen die Beisitzer Werner Schultes und Jürgen Prischenk.

Der Vorstand wolle versuchen, Heindls Werk fortzusetzen. "Jetzt ernten wir, was wir gesät haben", betonte Hans Wopperer, der damit die Anstrengungen der vergangenen Jahre in Erinnerung rief und die Zusammenarbeit im Gemeinderat unter Bürgermeister Kraus würdigte.
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