Erst nachrechnen

Um den Zustand der Straße nach Arnoldsreuth ging es beim Ortstermin des Pullenreuther Bau- und Umweltausschusses Bürgermeister Hubert Kraus (Dritter von links) und die Gemeinderäte ließen sich von Bauingenieur Harald Götz (Dritter von rechts) ins Bild setzen. Bild: iv
Lokales
Pullenreuth
25.04.2015
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Um die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Pullenreuth - Arnoldsreuth kümmerte sich der Bau- und Umweltausschuss. Dazu wurde eine Besichtigung vor Ort vorgenommen. Die Sitzung fand unter freiem Himmel statt.

Bürgermeister Hubert Kraus hatte Bauingenieur Harald Götz vom Büro Fröhlich aus Neusorg eingeladen, der die Sanierungsmaßnahmen erläuterte. Bei der Besichtigung wurde festgestellt, dass die Deckschicht Risse im Querprofil und in Längsrichtung aufweist, die ein baldige Maßnahmen erforderlich machen, um eine weitere Beschädigung zu verhindern.

Der Fachmann plädierte dafür, die Arbeiten nicht auf die lange Bank zu schieben. "Eine schwierige Entscheidung", sagte Bürgermeister Kraus im Hinblick auf die finanziellen Möglichkeiten der Kommune. Einig war sich das Gremium, im Zweifelsfalls zu klotzen und nicht zu kleckern, um wieder für einige Jahre Ruhe zu haben.

Überblick verschaffen

Schließlich einigte man sich, zunächst eine Bestandsaufnahme des gesamten Straßennetzes im Gemeindebereich von Pullenreuth mit entsprechenden Sanierungsvorschlägen und Kostenrechnungen zu erstellen. Im Herbst kommt das Thema wieder auf die Tagesordnung. In der Zwischenzeit sollen die Gräben in Ordnung gebracht werden.

Als nächstes befasste man sich mit einer Eingabe der Nachbarschaftshilfe vom 3. September. Diese sah vor, die Räume künftig wieder zu nutzen. Nach einer eingehenden Besichtigung kam der Ausschuss zu der Überzeugung, den Antrag aus sicherheitstechnischen und baulichen Erwägungen abzulehnen.

Die Straßenverhältnisse in Lochau 107 standen schließlich zur Debatte. das Gremium sprech sich dafür aus, dass zunächst die Kosten für einen Vollausbau ermittelt werden. Hierzu soll auch der gemeindliche Kanal mit überprüft werden. Parallel wird durch die Anlieger Scherm und Schlicht selbst ein Vorschlag über einen möglichen Ausbau in Eigenleistung (wie in Lochau und Trevesen bereits praktiziert) ausgearbeitet beziehungsweise ein Angebot hierzu eingeholt.

Asphaltierung erweitern

Bei der Besichtigung der Straßenschäden in Lochau zwischen dem Anwesen 34 und der Bergschänke beschlossen die Räte, diese im Zuge der im April/Mai durch die Firma Hilgarth aus Marktredwitz geplanten Asphaltierungsarbeiten zu den gleichen Konditionen mit zu beheben. Abschließend wurde für den Neubau einer landwirtschaftlichen Biogasanlage in Höll und Haid das Einvernehmen erteilt.
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