Erste Pullenreuther Martinskirche bereits im 11. Jahrhundert - Patrozinium
Wechselvolle Geschichte

Sankt Martin ist die Pullenreuther Kirche geweiht. Mit einer Festmesse am Sonntag um 10 Uhr feiern die Gläubigen das Patrozinium. Bild: gma
Lokales
Pullenreuth
08.11.2014
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Die Pfarrei feiert am morgigen Sonntag das Patrozinium von St. Martin. Die Festmesse um 10 Uhr gestaltet der Kirchenchor St. Wolfgang mit seinem Leiter und Organisten Alexander Hecht. Zelebrant und Festprediger ist Pfarrer Dr. Dr. Josef Waleszczuk. Am Nachmittag ist von 14 bis 16 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten.

Am Martinstag, Dienstag, 11. November, ist um 17 Uhr in Pullenreuth Andacht des Kinderhauses Steinwaldzwerge mit Kinder- und Lichtersegnung, anschließend Martinszug zum Feuerwehrhaus Pullenreuth, wozu auch die Bevölkerung eingeladen ist. Aus der Geschichte der Pfarrei und der Kirche geht hervor, dass die erste Kirche in Pullenreuth vermutlich schon im 11. Jahrhundert entstand. Eine Urkunde des Pfalzgrafen Ruprecht des Älteren aus dem Jahre 1364 bezeugt, dass Pullenreuth zu diesem Zeitpunkt eine Seelsorgestelle war. Die Mutterpfarrei war ursprünglich Oberndorf. Als der Markt Kemnath zur Stadt erhoben wurde, verlegte man auch den Pfarrsitz dorthin.

Die mittelalterliche Kirche von Pullenreuth wurde wahrscheinlich während eines Einfalls der Hussiten zerstört. Aus der Bistumsbeschreibung des Jahres 1433 geht hervor, dass die Kirche verwüstet worden war. Ein Wiederaufbau wird für das Jahr 1505 vermutet, denn auch das älteste erhaltene Ausstattungsstück der Kirche, eine spätgotische Marienstatue, stammt aus dieser Zeit. Der Hochaltar der damaligen kleinen Kirche war dem hl. Martin geweiht. Der Grundstein zum Neubau wurde am 14. August 1749 gelegt.
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