Heimat erhalten, wie sie ist

Die neugewählte Vorstandschaft der Freien Wähler Pullenreuth mit (von links) Gemeinderat Norbert Reger, Kassier Andreas Michl, zweiter Vorsitzender und Schriftführerin Maria Estl, Vorsitzender und zweiter Bürgermeisterin Gabi Hawranek, Kreisrat Ernst Bayer, Gemeinderat Siegfried Sirtl und Jugendvertreter Roland Heinl. Bild: lpp
Lokales
Pullenreuth
07.11.2014
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Die Gleichstromtrasse beschäftigte in diesem Jahr auch die Freien Wähler. Bei der Hauptversammlung gab es eine Bilanz der bisherigen Aktivitäten. Thema war auch die Arbeit für die Gemeinde.

Im Gasthaus Hammerschänke ließ Vorsitzende und zweite Bürgermeisterin Gabi Hawranek das Wahljahr Revue passieren. Sie dankte allen, die sich zur Wahl gestellt hatten: "Das erfordert Mut." Mit einem satten Plus von über 750 Stimmen konnten die drei Gemeinderatssitze gehalten werden.

Mit der geplanten Gleichstromtrasse durch die Region beschäftigen sich die Freien Wähler ebenfalls. Dietmar Gärtner hat das Thema ausführlich und anschaulich aufbereitet und bei Informationsveranstaltungen vorgetragen. Mitglieder der neu gegründeten Bürgerinitiative (BI), viele sind bei den Freien Wählern aktiv, waren und sind an Infoständen, Demonstrationen und Aufklärungsgesprächen beteiligt. "Wir wollen unsere Heimat so erhalten, wie sie ist", betonte Hawranek und forderte die Verhinderung der Trasse sowie die Änderung des entsprechenden Bundesgesetzes über Parteigrenzen hinweg.

Im Ferienprogramm der Gemeinde organisierten die "Freien" gleich zwei Angebote für die Kinder. Die finanziellen Bewegungen der Freien Wählergemeinschaft waren im Jahr 2013 von den Kommunalwahlen geprägt, erklärte Kassier Andreas Michl.

Bei den Neuwahlen bestätigte die Freie Wählergemeinschaft Gabi Hawranek als Vorsitzende und stellte ihr Maria Estl als Stellvertreterin zur Seite, die auch das Protokoll führen wird. Die Kasse bleibt in den Händen von Andreas Michl, Jugendvertreter ist Roland Heinl.

Atmosphäre des Vertrauens

Gabi Hawranek berichtete aus der Gemeindepolitik. "Im Gemeinderat herrscht eine gute Atmosphäre mit Vertrauen und Ehrlichkeit", betonte sie. Pullenreuth sei der Bürgerinitiative zur Verhinderung der Gleichstromtrasse beigetreten und habe den Breitbandausbau auf den Weg gebracht. Allerdings erhält Pullenreuth nur 80 Prozent Förderung im Vergleich zu Nachbargemeinden, denen 90 Prozent zugesagt wurden.

Ein Problem stelle die Dachkonstruktion der Turnhalle dar. Aufgrund neuer Anforderungen und geänderter Grenzwerte müsse die Turnhalle bei Schneefall aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Diese Information führte zu kontroversen Diskussionen. Die Vorsitzende berichtete auch von der Arbeit des Kinderhauses, das einen sehr guten Ruf genieße, was auf das hervorragende Personal zurückzuführen sei.

Lediglich die in der Dorferneuerung geplante Gestaltung des Vorplatzes zum Kindergarten habe man aufgrund der schleppenden Bearbeitung durch das Amt für Ländliche Entwicklung (AlE) - hier wartet man seit dem Frühling auf einen Termin - nicht realisieren können; ebenso die Beleuchtung in der Grünen Mitte.

In der Kirchstraße erfolgte der Austausch der Beleuchtung ohne Kosten für die Anlieger. Der Neubau der Brücke in Dechantsees und die Erneuerung der "Hammerleite" wurden in Angriff genommen und ein Mehrzweckfahrzeug für die Feuerwehr Pullenreuth angeschafft.
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